Rechtzeitig Widerstand leisten

Sanierte Strassen sind der Kommission für Landtechnik ein Graus. Landwirtschaftliche Fahrzeuge würden sie wegen Bausünden fast nicht mehr befahren können.

Roland Müller
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WEINFELDEN. «Suchen Sie bereits im frühen Stadium das Gespräch mit den entsprechenden Stellen, um bei der Planung mitreden zu können.» Dies sagte Geschäftsführer Markus Koller an einer Mitgliedertagung der Thurgauer Sektion des Schweizer Verbandes für Landtechnik im Weinfelder «Trauben». Oftmals führen Sanierungen dazu, dass gewisse Strassenabschnitte von landwirtschaftlichen Fahrzeugen fast nicht mehr benutzt werden können. Insbesondere sind eingeplante Engnisse oder auch Einlenker vielfach ein Problem. Nur mit frühzeitiger Einflussnahme lassen sich dann eigentliche Bausünden oder kostspielige Nachbesserungen vermeiden.

Fragen zu Fahrzeugbreiten

Immer wieder sorgen zugelassene Fahrzeugbreiten für Fragen, wie es auch an diesem Abend der Fall war. Koller machte dabei deutlich, dass grundsätzlich die Fahrzeugbreite von 2,55 Metern gilt. Grün eingelöste mit Doppelrädern ausgestattete Traktoren können bis zu drei Meter breit sein. Diese Breite kann aber auch legal mit einem braunen Nummernschild eingelöst werden. Anbaugeräte in der Luft und ohne Räder am Boden dürfen bis zu 3,50 Meter breit sein.

Sektion bietet Kontrollen an

Koller verwies auch auf die weiteren Dienstleistungen seines Verbandes. So bietet die Thurgauer Sektion auch eine Elektroinstallationskontrolle an. «Wir durften ein Jahr mit wenig Ausstrahlung nach aussen verzeichnen. Hingegen war es für die Kommission intern ein intensives Jahr», bilanzierte Hansjörg Uhlmann, Präsident der Thurgauer Kommission Landtechnik.

Dieses Jahr stehen wieder die Badeferien in Bad Birnbach an und am 25. Februar führt die Fachreise ins Glarnerland in die Geska, wo die Zigerproduktion im Zentrum steht. Als zweiter Programmteil steht der Besuch der Flumser Flumroc an, wo Steinwolle produziert wird.

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