Raum für Bus und Bahn

Der öffentliche Verkehr mit Bahn und Bus soll 40 Prozent des in den kommenden Jahren zu erwartenden Mehrverkehrs in der Stadt aufnehmen. Dazu will die Stadt ein Konzept «ÖV 2030» ausarbeiten und bis 2026 umsetzen. Konkret ist die Rede vom Ausbau der Linien und der Erhöhung des Taktes.

Merken
Drucken
Teilen
Beim Frauenfelder Bahnhof treffen sich Bus und Zug. (Bild: Stefan Hilzinger)

Beim Frauenfelder Bahnhof treffen sich Bus und Zug. (Bild: Stefan Hilzinger)

Der öffentliche Verkehr mit Bahn und Bus soll 40 Prozent des in den kommenden Jahren zu erwartenden Mehrverkehrs in der Stadt aufnehmen. Dazu will die Stadt ein Konzept «ÖV 2030» ausarbeiten und bis 2026 umsetzen. Konkret ist die Rede vom Ausbau der Linien und der Erhöhung des Taktes. Namentlich erwähnt ist eine Verdichtung des Takts in Spitzenstunden Richtung Sandbühl und zum Kantonsspital. Auch der Einsatz von grösseren Fahrzeugen (Gelenkbussen) sei zu prüfen.

Busse bevorzugen

Auf den Hauptachsen sollen Massnahmen zur Bevorzugung des öV geprüft werden, etwa auf der Zürcherstrasse Ost vom Tower-Kreisel bis zum Bahnhof. Beispielsweise, indem die Busse nicht mehr in Buchten halten, sondern direkt auf der Strasse und so weniger Zeit verlieren beim «Einfädeln». In den Stosszeiten verlieren die Busse Zeit und damit den Anschluss.

S-Bahn hält im Langdorf

Die geplante S-Bahn-Haltestelle im Langdorf ist ein zentrales Element zur Stärkung des öffentlichen Verkehrs und auch zur Entwicklung der Ost-Stadt. Die neue Haltestelle soll bis 2026 gebaut sein. Weiterhin ein Thema bleibt der Viertelstundentakt für die Frauenfeld–Wil-Bahn. (hil)