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Raubkunst beim Kunstverein

Frauenfeld Ein Thema ist in aller Munde: Raubkunst. Das Kunstmuseum Bern zeigt derzeit die Ausstellung «Bestandsaufnahme Gurlitt. Entartete Kunst – Beschlagnahmt und verkauft». Und der Kunstverein Frauenfeld lädt kommenden Dienstag, 9. Januar, zu einem Vortrag des Historikers und Publizisten Thomas Buomberger unter dem Titel «Raubkunst – altes Thema, neue Aktualität». Der Anlass im alten Singsaal der Kanti beginnt um 19 Uhr.

Während des Zweiten Weltkriegs stahlen die Nazis in den besetzten Ländern Hunderttausende von Kunstwerken. Nachdem ein Teil bereits nach dem Krieg zurückgegeben werden musste, schlief das Interesse an Raubkunst ein. Weltweit sind immer noch viele dieser Kunstwerke verschollen. Mit der Erklärung von Washington von 1998 wurde das Thema auf die internationale Agenda gesetzt und die Suche nach Raubkunst intensiviert. Der «Fall Gurlitt» verlieh dem Thema weiteren Schub. Doch die Suche nach Raubkunst wird noch Jahrzehnte dauern. Welche Rolle die Schweiz beim Handel mit Raubkunst spielte und wie heute der Umgang damit ist, wird im Vortrag erläutert. Buomberger hat zu diesem Thema unter anderem das Buch mit dem Titel «Raubkunst – Kunstraub» verfasst. (red)

www.kunstverein-frauenfeld.ch

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