Ratschläge zur Bekämpfung von Neophyten

FRAUENFELD. Die problematischen Auswirkungen von Neophyten zeigt eine neue Kabinettausstellung im Naturmuseum Thurgau. Unter dem Titel «Exoten im Garten – was tun?» gibt das Amt für Umwelt auch Ratschläge für deren effektive Bekämpfung.

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Neophyten wie die Goldrute sind schön anzusehen, aber kaum zu bändigen. (Bild: pd)

Neophyten wie die Goldrute sind schön anzusehen, aber kaum zu bändigen. (Bild: pd)

FRAUENFELD. Die problematischen Auswirkungen von Neophyten zeigt eine neue Kabinettausstellung im Naturmuseum Thurgau. Unter dem Titel «Exoten im Garten – was tun?» gibt das Amt für Umwelt auch Ratschläge für deren effektive Bekämpfung.

Pflanzen halten sich nicht an Zäune. Einige exotische Arten breiten sich explosionsartig aus und verdrängen heimische Pflanzen. Diese invasiven Neophyten finden sich häufig in privaten Gärten. Neophyten sind Pflanzen, die nach der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus 1492 bewusst oder ungewollt nach Europa gebracht wurden. Die meisten Arten verschwinden schnell wieder oder fügen sich in unsere Pflanzenwelt ein. Einige jedoch breiten sich explosionsartig aus und nehmen den einheimischen Pflanzen und Tieren die Lebensgrundlage. Diese invasiven Neophyten können zudem Bauten schädigen oder sogar unsere Gesundheit gefährden.

Neophyten finden sich auch in Privatgärten. Ob ungewollt eingeschleppt oder unbemerkt vom Vorbesitzer übernommen – insbesondere die invasiven Neophyten sollten entfernt werden, empfiehlt das Naturmuseum. Die Ausstellung dauert bis 18. September. (red.)