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Raiffeisenbank rettet Zirkusgastspiel

Die Raiffeisenbank Frauenfeld führte ihre 94. ordentliche Generalversammlung am Mittwochabend im grossen Zelt des Circus Knie durch. Ohne diese geschlossene Vorstellung hätte der Nationalzirkus seine Zelte nicht in Frauenfeld aufgeschlagen.
Christine Luley
Beim Finale: Chris Rui Knie mit Clown David Larible und Chanel Marie Knie. Dahinter winken Raiffeisen-VR-Präsident Marcel Epper (rote Krawatte) und daneben Bankleiter Reto Inauen. (Bild: pd/Foto Winiger)

Beim Finale: Chris Rui Knie mit Clown David Larible und Chanel Marie Knie. Dahinter winken Raiffeisen-VR-Präsident Marcel Epper (rote Krawatte) und daneben Bankleiter Reto Inauen. (Bild: pd/Foto Winiger)

FRAUENFELD. «Optimistisch gehe ich davon aus, dass Sie nicht allein wegen der anschliessenden Zirkusvorstellung gekommen sind, sondern Ihr Interesse auch dem Geschäftsgang unserer Raiffeisenbank gilt», wendet sich Marcel Epper, der Präsident des Verwaltungsrates, an die 2076 stimmberechtigten Genossenschafter. Die Stadtmusik Frauenfeld, unter der Leitung von Kevin Felix, eröffnet den Abend mit einem stimmigen Auftakt, das Publikum bekundet stehend Volksverbundenheit und versucht mitzusingen.

Bilanzsumme gestiegen

Die Raiffeisenbank Frauenfeld schaut auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2015 zurück. Sie zählt 8042 Mitglieder, 24 Mitarbeitende und erreichte eine Bilanzsumme von 583 Millionen Franken, 30 Millionen mehr als im Vorjahr. Bankleiter Reto Inauen erläutert die Jahresrechnung, die mit einem Plus von 1,7 Prozent abschliesst und einen Jahresgewinn von 541 000 Franken aufweist.

Mit 497 Millionen Franken habe die Bank ihre starke Position im Hypothekargeschäft behauptet und um 5,2 Prozent zugelegt. Auch bei der Entgegennahme von Kundengeldern und den Ausleihungen konnte eine Steigerung erreicht werden. Der Entscheid, als zweites Standbein zur Stärkung des Ertrages in das Finanz- und Anlagegeschäft zu investieren sei auf reges Interesse gestossen. Die Qualität der Mitarbeitenden sei der wichtigste Baustein für den Erfolg, sagt Inauen, bittet alle in die Manege und schüttelt stellvertretend für das ganze Team Gian Luca Sandre, dem Lernenden im dritten Lehrjahr, die Hand.

Im Rahmen der statutarischen Geschäfte stimmen die Mitglieder geschlossen der Jahresrechnung und der sechsprozentigen Verzinsung der Anteilscheine zu.

Kampf gegen Regulatorien

Epper geht auf die zukünftige Entwicklung der Bank ein. Man wolle weiterhin eine partnerschaftliche Bankbeziehung mit attraktiven Konditionen anbieten und müsse dabei eine Flut von bankenspezifischen Regulatorien und Weisungen umsetzen. Darum werde der Verwaltungsrat mit der Bankleitung und Fachleuten von Raiffeisen Schweiz im Juni einen Strategie-Workshop durchführen.

Als Kontrast zu den nüchternen Zahlen ist Lächeln angesagt, die Familie Knie mit ihren Artisten präsentiert das neue Programm «Smile». David Larible gilt als weltbester Clown und führt als «roter Faden» durch das Programm. Der Mann mit der roten Nase und den brauen Chrüselihaaren holt Freiwillige in die Manege. Übt mit ihnen Jonglieren, die ersten Teller sind aus Kunststoff und wirbeln heil durch die Luft, die weiteren sind aus Gips und zerschellen meist auf dem Boden. Der Clown übernimmt die Gestik und Mimik der Statisten, lacht sie aber nicht aus. Baut Raiffeisenbank-Mitglieder als temporäre Stars der Manege auf.

Verzaubertes Publikum

Die Artisten ver- und bezaubern das Publikum. Im grossen Finale stehen die Direktion, die Akrobaten, die Arbeiter, Reto Inauen und Marcel Epper in der Manege. Es regnet Konfetti. Standing Ovations. Mit strahlenden Augen und einem Lächeln verlassen die Besucher das Zelt. Beim Ausgang verabschiedet sich Reto Inauen mit einem Händedruck von der Raiffeisen-Familie. «Da sind eifach alli flotti volksnöchi Type», sagt eine Frau zu ihrer Begleitung.

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