Raiffeisenbank auf dem Vormarsch

Wie in anderen Gemeinden liefert die Raiffeisenbank auch in Sirnach ein gutes Ergebnis für das letzte Geschäftsjahr ab. 127 neue Genossenschafter kamen dazu. Der Neugeldzuwachs beträgt 7,7 Millionen Franken.

Christoph Oklé
Drucken
Teilen
Einstimmigkeit herrschte unter den Genossenschaftern an der Generalversammlung der Raiffeisenbank Sirnach. (Bild: cho.)

Einstimmigkeit herrschte unter den Genossenschaftern an der Generalversammlung der Raiffeisenbank Sirnach. (Bild: cho.)

Sirnach. Die Raiffeisenbank Sirnach darf auf einen breiten und treuen Kundenstamm zählen. Sie wird von 2807 Genossenschafterinnen und Genossenschaftern getragen. Im vergangenen Jahr waren 127 neue Mitglieder hinzugekommen. Am Samstagabend hatten sich 455 von ihnen im Sirnacher Gemeindezentrum Dreitannen zur Generalversammlung eingefunden.

Verlässlichkeit und Vertrauen

Das erfreuliche Wachstum in den letzten Jahren sei kein Produkt des Zufalls, sagte Verwaltungsratspräsident Ruedi Brunschweiler. «Die Kunden wählen die Raiffeisenbank bewusst als Partnerin für ihre Finanzfragen.» Dies führte dazu, dass die Raiffeisenbank Sirnach letztes Jahr einen Neugeldzuwachs von 7,7 Millionen Franken verzeichnete.

Bescheidenheit und Sicherheit

Das Fundament für die Kundentreue bildeten Vertrauen, Einschätzbarkeit, Kontinuität, Bescheidenheit und Sicherheit, sagte Brunschweiler. Gelebte Werte beeinflussten das Entscheidungsverhalten des Kunden immer stärker und seien im Bankengeschäft in jüngster Zeit eine wichtige Grundlage bei der Wahl des Finanzpartners geworden. Damit konnte die Raiffeisenbank Sirnach in einem schwierigen Marktumfeld mit niedrigen Zinsmargen ein gutes Jahresergebnis von knapp einer halben Million Franken ausweisen. Nach dem Beschluss der Versammlung, die Anteilscheine wiederum mit 6 Prozent zu verzinsen, kann die Bank mit dem verbleibenden Gewinn die allgemeine gesetzliche Reserve äufnen.

Martin Scheiwiller, Vorsitzender der Geschäftsleitung, versicherte den Genossenschaftern: «Sie sind bei der richtigen Bank.» Finanzkrisen werde es immer wieder geben. Er bezweifle, dass aus dem Verhalten in der Finanzkrise überall die notwendigen Lehren gezogen würden. Wenn überdurchschnittliche Renditen in Aussicht stünden, werde schnell vergessen, welche Risiken damit verbunden seien.