Radtour: Villiger ist in Senegal

Am 16. März hat der Landwirt aus Fruthwilen die Grenze von Mauretanien nach Senegal überquert.

Merken
Drucken
Teilen

Fruthwilen. Leo Villiger, Landwirt von der Hub in Fruthwilen, ist am 4. Februar in Malaga, Südspanien, zu einer Velotour durch Westafrika gestartet (die TZ berichtete). Mittlerweile hat er rund 3200 Kilometer in den Beinen. Mit seinem gesponserten Villiger-Velo hat er den Atlas in Marokko bezwungen und fuhr am 21. Februar in Agadir ein. Wenig später überfuhr der Fruthwiler die Grenze zur West-Sahara. 1500 Fahrtkilometer ging's dann entlang der Küste. Ein verlockendes Bad habe er sich nicht gegönnt, zu gross war die Angst um sein Velo. Dafür genoss er die Landschaft. Die Strassen und der Verkehr seien zufriedenstellend, sagte er am Telefon.

Es wird immer wärmer

Am 12. März erreichte Leo Villiger die Hauptstadt von Mauretanien. Diese liegt 18 Grad nördlich des Äquators. Es werde zunehmend wärmer. Seine Wasserflaschen und der Wassertank würden immer wichtiger werden. Vom gegenwärtigen Weltgeschehen mit Erdbeben und Tsunami bekommt der Fruthwiler doch vieles mit. Die Informationen bekomme er vorwiegend in den Pfarrhäusern. Aber auch in den Herbergen, sofern man dort Englisch oder Französisch verstehe.

Elfenbeinküste ist sein Ziel

Nach der Überquerung der Grenze zu Senegal will Leo Villiger weiter ostwärts ins Landesinnere fahren. Ziel ist, quer durch Mali die Stadt Abidjan in Cote d'Ivoire an der Elfenbeinküste Anfang Mai zu erreichen. Ob die politische Situation dies ermöglicht, wird sich noch weisen müssen. Nähere Informationen gibt es beim nächsten Telefonat. (jd)