Psychomotorik- Therapiestelle feiert Jubiläum

Am kommenden Samstag zeigen die Therapeutinnen am Tag der offenen Tür ihren Therapieraum und erklären Interessierten ihre Tätigkeit.

Drucken
Teilen

AADORF. Im Sommer 1991 wurde die Psychomotorik-Therapiestelle in Aadorf als erste in einer Volksschule im Kanton Thurgau eröffnet. Ein grosser Schritt war der Umzug im Jahr 1996 in den neu eingerichteten Therapieraum in der Schulanlage Löhracker. Das Team der Psychomotorik-Therapeutinnen ist dankbar für die langjährige, gute, von Wertschätzung und Vertrauen geprägte Zusammenarbeit mit den Schulleitungen und Schulbehörden Aadorf und den von der Therapiestelle mitbetreuten umliegenden Schulgemeinden des Hinterthurgaus.

Therapieraum wird gezeigt

Das 20jährige Bestehen der Therapiestelle ist ein guter Grund, mit einem «Tag der offenen Tür» zu feiern. Am Samstag von 11 Uhr bis 15 Uhr kann der Psychomotorik-Therapieraum im Schulhaus Mitte der Schulanlage Löhracker in Aadorf besichtigt werden, und die Therapeutinnen geben Auskunft zu ihrer Tätigkeit. Die Psychomotorik-Therapie ist ein pädagogisch-therapeutisches Förderangebot, welches sich an Kinder und Jugendliche mit Entwicklungsauffälligkeiten richtet.

Wenn die Finger nicht gehorchen

Betroffene Kinder haben Schwierigkeiten beim Erlernen und Ausführen von grob- und feinmotorischen Bewegungsabläufen, beim Schreiben, in der Eigen- und Fremdwahrnehmung, im Planen von Handlungen oder in der Orientierung am eigenen Körper und im Raum. In den Therapiestunden lernt das Kind, in spannenden Bewegungslandschaften, im Rollenspiel, mit Zeichnen, Basteln, Malen, Musik und Entspannung seine Stärken kennen. Es übt aber auch im geschützten Rahmen das, was es nicht so gut kann. (red.)

Aktuelle Nachrichten