Projektschutz Badi Weinfelden wird vorgezogen

FRAUENFELD. Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat beschlossen, bei der zweiten Thurgauer Thurkorrektion, Abschnitt Weinfelden–Bürglen, den Objektschutz Badi Weinfelden vorzuziehen. Dafür hat er ein Kostendach von 400 000 Franken festgelegt.

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Die Badi Weinfelden wird vor Hochwasser geschützt. (Archivbild: Nana do Carmo)

Die Badi Weinfelden wird vor Hochwasser geschützt. (Archivbild: Nana do Carmo)

FRAUENFELD. Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat beschlossen, bei der zweiten Thurgauer Thurkorrektion, Abschnitt Weinfelden–Bürglen, den Objektschutz Badi Weinfelden vorzuziehen. Dafür hat er ein Kostendach von 400 000 Franken festgelegt. Dies um Schäden durch Hochwasser wie im Juni 2013 zu vermeiden, als ein Schaden von rund 115 000 Franken entstand.

Das Bundesamt für Umwelt hat das in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Weinfelden ausgearbeitete Projekt mit Kosten von 375 000 Franken bewilligt. Daran wird der Bund voraussichtlich einen Beitrag von 40 Prozent leisten. Die Gemeinde Weinfelden hat zugesichert, dass sie mindestens 50 Prozent der dem Kanton verbleibenden Kosten übernimmt, falls keine Bundesmittel fliessen.

Vorfinanzierung durch Kanton

Da eine vorgezogene Bundessubventionierung nicht möglich ist, übernimmt der Kanton Thurgau die Vorfinanzierung des Teilprojektes, das vor der diesjährigen Badesaison realisiert werden soll. Dafür hat der Kanton ein Kostendach von 400 000 Franken festgelegt. Im Zusammenhang mit dem Projekt hat der Regierungsrat gleichzeitig eine Arbeitsvergabe beschlossen. Die Tiefbauarbeiten für die Objektschutzmassnahmen Badi Weinfelden werden von der Firma Karl Geiges AG, Warth, zu einem Betrag von 191 000 Franken ausgeführt. (red.)

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