Präsident wünscht sich mehr Sänger

Im Rahmen der jährlichen Abendunterhaltung feierte der Männerchor Lommis seinen 60. Geburtstag. Gründungsmitglied Anton Nadler singt immer noch mit.

Mario Tosato
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Anstossen auf den Geburtstag konnten die Sänger des Männerchors mit einem Glas Wein. (Bild: Mario Tosato)

Anstossen auf den Geburtstag konnten die Sänger des Männerchors mit einem Glas Wein. (Bild: Mario Tosato)

LOMMIS. Vor 60 Jahren übte der frischgegründete Männerchor Lommis als erstes das Lied «Heimkehr» ein. Dies erklärte der Dirigent Marco Rogozia zu Beginn des Jubiläumsabends in der Mehrzweckhalle Lommis. Zu gefallen wusste der Männerchor aber auch mit den Liedern «In Salzburg zu St. Peter», «Weinland», «Freude fürs Leben» oder dem «Bierlied», die allesamt vom Dirigenten leicht verständlich kommentiert wurden.

Mitgründer immer noch aktiv

Doch nicht nur die Mannen des Männerchors liessen ihre Stimmen ertönen. Auch die 250 Zuschauerinnen und Zuschauer sangen ein Lied. Sie liessen mit «Happy Birthday» den Männerchor hochleben. Mit «grosser Freude» ehrte Präsident Willi Vetterli das immer noch aktive Gründungsmitglied Anton Nadler. Auch Josef Hasler, liebevoll «Mühlisepp» genannt, wurde für seine 50jährige Mitgliedschaft geehrt. Mehr als die Hälfte der 20 Sänger singen schon seit mehr als 30 Jahren im Männerchor mit. Dies sei nur möglich, weil der Männerchor nicht nur das Liedgut, sondern auch die Kameradschaft pflege, sagte Vetterli. Er nutze die Gelegenheit, um Werbung für den Männerchor zu machen. Er lud die Männer im Publikum ein, unverbindlich an einer Probe teilzu- nehmen. Auf die Frage, was er dem jubilierenden Männerchor denn wünsche, antwortete der Präsident augenzwinkernd: «60 Prozent mehr Mitglieder.»

Sturmfrei in Lommis

Nach der Pause erlebte das Publikum mit dem Schwank «Stoormfrei» einen humorvollen Abend. Die Theatergruppe des Männerchors unter der Regie von Hanspeter Capeder wurde letztes Jahr von Josef Hasler wieder aktiviert. Zum Tanz lud noch das «Trio Abbruch» ein. Am Jubiläumsabend fehlten weder eine reich dotierte Tombola, noch eine Kaffeestube und eine Bar.

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