Plaudern mit der hübschen Anita

Ex-Miss-Schweiz Anita Buri moderiert ab heute abend eine Talksendung auf «Tele Top». Dort redet sie stolz, froh und unverfälscht ihren Thurgauer Dialekt.

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Anita Buri jetzt auf Tele Top. (Bild: pd)

Anita Buri jetzt auf Tele Top. (Bild: pd)

Anita Buri, was ist besser: gefragt werden oder selber fragen?

Anita Buri: Das sind zwei total verschiedene Dinge, man kann das nicht vergleichen. Fragen zu stellen ist auf jeden Fall neu und interessant für mich. Ich antworte aber auch gerne auf Fragen.

Sie wurden schon oft interviewt. Gibt es eine Frage, die Sie nicht mehr hören können?

Buri: Ich bin sicher schon hunderttausendmal gefragt worden, wie ich mich gefühlt habe, als ich Miss Schweiz wurde. Was in so einem Moment passiert, kann man aber gar nicht beschreiben. Ausserdem liegt es jetzt zwölf Jahre zurück.

Welche Frage werden Sie Ihren Talkgästen nie stellen?

Buri: Ich werde ihnen sicher keine fiesen Fragen stellen. Ich möchte ja, dass sich meine Gäste bei mir wohlfühlen.

Wählen Sie Ihre Gäste selber aus?

Buri: Zum Teil sind sie vorgegeben, aber ich kann auch selber Vorschläge machen.

Einer Ihrer Gäste heute ist Christa Rigozzi. Haben Sie sie eingeladen?

Buri: Nein. Aber ich finde Christa lässig und freue mich sehr auf sie.

Zwei so schöne Frauen, kommen da keine Konkurrenzgefühle auf?

Buri: Nein. Wir sind sehr unterschiedliche Typen. Wir reden heute auch gar nicht über Schönheit.

Gibt es jemanden, den Sie besonders gerne in den «Top-Talk» einladen würden?

Buri: Die deutsche Moderatorin Barbara Schöneberger interessiert mich sehr. Sie ist so eine Art Vorbild für mich.

Würde Ihr Leben anders aussehen, wenn Sie nicht Miss Schweiz geworden wären?

Buri: Ich glaube schon. Ich hatte das KV gemacht und in der Personalvermittlung gearbeitet, bevor ich Miss Schweiz wurde. Vermutlich wäre das so weitergegangen. Jetzt habe ich sehr viele interessante Leute kennengelernt und dabei festgestellt, dass auch Promis nur Menschen sind.

Das klingt sehr bodenständig.

Buri: Ja, ich versuche, mir selber treu zu bleiben. Ich will mich nicht verstellen.

Sie haben auch nie versucht, Ihren Thurgauer Dialekt zu verleugnen, obwohl Sie kritisiert wurden.

Buri: Im Gegenteil, ich rede bewusst Ostschweizerisch. Auch wenn ich deswegen aufgezogen werde. Wir sind schliesslich auch wer. Ausserdem sind die Kommentare meist witzig gemeint.

Es heisst, Sie hätten sich auch für die «Glanz und Gloria»- Moderation interessiert?

Buri: Das stimmt nicht. Das hat irgendjemand erfunden. Ich glaube, der «Top-Talk» passt sehr gut zu mir. Interview: Ida Sandl

Top Talk heute ab 18.30 Uhr. Stündliche Wiederholung.

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