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PLATTFORM: Anlaufstelle für Multiple-Sklerose-Betroffene

Die MS-Regionalgruppe Thurgau feiert dieses Jahr ihr 40-jähriges Bestehen. Seit rund einem halben Jahr ist der 68-jährige Markus Koch aus Illhart die verantwortliche Kontaktperson im Thurgau.
Markus Koch, Kontaktperson der MS-Regionalgruppe. (Bild: PD)

Markus Koch, Kontaktperson der MS-Regionalgruppe. (Bild: PD)

«Ich habe meine Mutter als Kind nie normal gehend erlebt. Sie erblindete bereits vor ihrer Hochzeit im Jahr 1949 kurzzeitig. Nach meiner Geburt erkrankte sie bald einmal und es wurde Multiple Sklerose (MS) diagnostiziert», erinnert sich Markus Koch. Für ihn steht fest: «Obwohl unser Leben in frühester Kindheit durch dieses Leiden geprägt wurde, beinhaltete es auch wertvolle Aspekte.» Mitgefühl und Erbarmen zu haben bezeichnet er als wichtige Elemente in der heutigen Gesellschaft, und so haben MS-Betroffene für Koch eine wichtige Funktion. Diese Erlebnisse haben ihn dann nach der Pension bewogen, Freiwilligenarbeit innerhalb der MS-Regionalgruppe Thurgau zu leisten.

Den Vorstand verjüngen

Vor 40 Jahren war es eine kleine Gruppe von Frauen, die zusammen mit der ersten Präsidentin, Verena Fässler, sich zum Ziel setzte, eine Regionalgruppe zu gründen und Unterstützung zu leisten. Laut Koch sind schweizweit über 10000 Menschen von Multiple Sklerose betroffen. Als erste Adresse bei Multiple Sklerose im Thurgau unterstützt die MS-Regionalgruppe Betroffene und Angehörige mit verschiedenen Dienstleistungen. «Betroffene und Angehörige können sich rund um das Thema MS informieren und sich austauschen. Wir wollen ihnen aber auch eine Plattform anbieten, sich auch untereinander auszutauschen, beispielsweise über neue Medikamente», sagt Koch. Ihm stehen sechs Vorstandsmitglieder zur Seite, davon zwei Betroffene. Den Vorstand unterstützen 13 Helferinnen und Helfer. Und welche Ziele verfolgt der siebenköpfige Vorstand in seinem Jubiläumsjahr? «Wir möchten unter anderem den Vorstand verjüngen und die Aufgaben dann neu verteilen», sagt Koch. (red)

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