Piraten, Polizisten, Feuerwehr

Dieses Jahr hat sich die Teilnehmerzahl der Kinder- und Familienfasnacht in Eschenz gegenüber dem Vorjahr verdreifacht. Die Verpflegung wurde knapp.

Peter Spirig
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Farbenfroh verlief der Umzug. (Bild: Peter Spirig)

Farbenfroh verlief der Umzug. (Bild: Peter Spirig)

ESCHENZ. Die Kinder- und Familienfasnacht Eschenz wurde am Sonntag durchgeführt und stand unter der Regie von Manuela Strasser. Unterstützt wurde sie von Mitarbeiterinnen des von ihr geführten Brotlädelis, von Helfern und vom Gewerbe- und Verkehrsverein Eschenz. Wurden letztes Jahr 120 Teilnehmer gezählt, waren es dieses Jahr dreimal mehr. Es waren dermassen viele, dass im Verlaufe des Nachmittags festgestellt werden musste, dass die Verpflegungsmöglichkeiten knapp werden könnten.

Erstmals am Sonntag

Eine Erklärung für den Erfolg war, dass der Umzug mit anschliessendem Fest für die Kinder erstmals nicht an einem Samstag durchgeführt wurde. Ein anderer Grund war möglicherweise, dass nun bereits viele wieder zurück aus den Ferien waren. Zudem spielte auch das Wetter mit. Die fröhliche und bunte Schar wurde von der strahlenden und wärmenden Sonne begleitet. Trotzdem war es kalt. Das Thermometer zeigte Minustemperaturen.

Diese Tatsache veranlasste das mitwandernde ältere Ehepaar, der Kälte auszuweichen und die Hochzeitsreise nachzuholen. Auf den alten Koffer angesprochen hiess es, dass die Sonnenhüte eingepackt sind und man in die Karibik flüchte. Möglicherweise hatten die Piraten die Karibik bereits hinter sich. Trotz langer Anreise waren auch sie nicht zu müde und wanderten mit.

Guggenmusig fehlte

Gestartet wurde um zwei Minuten nach zwei. Der Umzug führte vom Brotlädeli via Braatle, Unterdorfstrasse, Lindenstrasse, Hauptstrasse und Unteren Schulweg zur Turnhalle. Hier hatten die Kinder Möglichkeiten, sowohl in als auch vor der Halle zu spielen. Als kleiner negativer Punkt wurde von Erwachsenen erwähnt, dass die Guggenmusig fehlte. Die dürften aber diesen Sonntag ausgebucht gewesen sein.

Schade war auch, dass entlang der Strassen kaum Passanten und Zaungäste sich über das bunte Treiben freuten. Das war auch früher nicht anders. Die erwachsenen Teilnehmer freuten sich über den angebotenen Schnaps als Mittel gegen die Kälte.