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PFYN: Viel Kabarett zum 20. Geburtstag

Zum Auftakt der 20-Jahr-Feierlichkeiten der Politischen Gemeinde trat Thomas Götz in der «Trotte» auf. Organisiert vom Kulturforum gab es für das Publikum nebst Amüsement auch sanfte Klänge auf Gitarre und Zither.
Andreas Taverner
Thomas Götz als Napoleon Bonaparte. (Bilder: Andreas Taverner)

Thomas Götz als Napoleon Bonaparte. (Bilder: Andreas Taverner)

Andreas Taverner

frauenfeld@thurgauerzeitung.ch

Noch bevor die ersten Besucher kurz vor halb acht Uhr abends zur Veranstaltung eintreffen, hatten die Musiker der Städtlimusig Pfyn ihre ersten Proben hinter sich gebracht. «Hoffentlich hat es noch einen Platz», sagt eine besorgte Besucherin zu ihrem Begleiter. Ihre Sorge ist unbegründet. Wer am Donnerstagabend bis etwa eine Viertelstunde vor 20 Uhr erscheint, findet einen Platz.

Zufrieden stellt Regula Raas, Organisatorin des Anlasses, fest: «Volles Haus.» Es werden je vier Vertreter des Akkordeon- und Gitarrenclubs, vier Vertreter der Zithergruppe sowie ein Streichtrio mit Klavierbegleitung und ein Festredner erwartet, skizziert Raas das Programm.

Gemeindefusion ohne den Kaiser

Plötzlich tritt Napoleon in der Gestalt von Kabarettist Thomas Götz auf die Bühne. «Das Volk steht auf, wenn der Kaiser kommt, nur der Pöbel bleibt sitzen», sagt er zu den Besuchern. Er stört sich in seinem geschichtlichen Rückblick unter anderem daran, dass die Gemeindefusion von Pfyn und Dettighofen vor 20 Jahren ohne ihn stattgefunden habe. Bevor er geht, sagt er zu Gemeindepräsidentin Jacqueline Müller, dass er sein Waterloo hinter sich habe. Feinere Töne entlocken die Mitglieder der Zithergruppe. Müller sagt zu den rund 130 Gästen: «Dass Napoleon uns als grössenwahnsinnig erachtet, wissen wir spätestens, seit wir uns zur Kulturhauptstadt der Schweiz erklärt haben.»

Sabine Schnyder, Schwester von Festredner Arnold Schnyder, dem parteilosen Kantonsrat, gibt sich als Feministin erster Güte zu erkennen. Das von Regula Raas geleitete Streichquartett beendet den ersten Teil der Vorstellung. In seiner Festrede beleuchtete Arnold Schnyder dann die Vergangenheit und stellte fest, dass die Pfyner vor 400 Jahren an die Zürcher verkauft wurden. Nur um später Kurt Helg, dem ehemaligen Gemeindepräsidenten, in die Hände zu fallen.

Hinweis

Wer die erste Aufführung verpasst hat, kann sie morgen Sonntag, 11. März, um 17 Uhr gleichenorts nochmal sehen. Der Eintritt ist frei. Es wird eine Kollekte erhoben.

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