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PFYN: Sogar mit Schweizer Holz

Primarschule und Politische Gemeinde sagen Ja zum 8-Millionen-Kredit für eine neue Mehrzweckhalle. Geschirrspüler und Baumaterial sorgten für Gesprächsstoff.
Stefan Hilzinger
Die Visualisierung von Lauener Baer Architekten zeigt die neue Halle im Winter. Bis März 2019 sollte sie stehen. (Bild: PD)

Die Visualisierung von Lauener Baer Architekten zeigt die neue Halle im Winter. Bis März 2019 sollte sie stehen. (Bild: PD)

Stefan Hilzinger

stefan.hilzinger@thurgauerzeitung.ch

Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Deshalb hatte Gemeindepräsidentin Jacqueline Müller vor der Pfyner Rechnungsversammlung auch den Wetterbericht konsultiert. «Es sollte kein Gewitter aufziehen», stellte sie vor 130 Stimmbürgern beruhigt fest. Sie sollte recht bekommen. Die beiden Versammlungen – zuerst jene der Politischen Gemeinden, dann die der Primarschule – verliefen ruhig, und als kurz nach halb elf Uhr der Baukredit für die neue Mehrzweckhalle bewilligt war, tröpfelte es bloss.

Diskussionen über Details

Für rund acht Millionen Franken erstellen Gemeinde und Schule nun auf dem Pfyner Bergli eine neue Doppelturnhalle mit Bühne und Foyer. Die Kosten des Vorhabens teilen sich die beiden Körperschaften hälftig. So brauchte es, wie schon beim Projektierungskredit, doppelte Zustimmung. Die Ja-Stimmen überwogen deutlich, obwohl der einst von den Behörden gesetzte Kostenrahmen von sieben Millionen Franken nun nicht eingehalten wird. Dennoch gab es manches zu diskutieren: So fragte eine Stimmbürgerin, warum denn im Office des Foyers ein Geschirrspüler eingeplant sei, nicht aber im grossen Office für die Doppelhalle. Eine Anschaffung sei hier nur sinnvoll, wenn das Gerät auch häufig gebraucht werde, sagte Gemeindepräsidentin Müller. Vorerst soll das Gerät im Bedarfsfall zugemietet werden.

Ein anderer Stimmbürger wehrte sich gegen Mehrkosten von bis zu 70 000 Franken durch die Verwendung von Schweizer Holz. Über diesen Punkt liessen die Behörden separat abstimmen – mit Erfolg. Die Verwendung von einheimischen Holz dürfte weniger zusätzliche Kosten verursachen als die angenommenen 70 000 Franken, sagte Schulpräsident Erich Schaffer, welcher der Baukommission vorsteht.

Vorerst keine Fotovoltaik auf dem Hallendach

Offen ist die Nutzung des Hallendachs für die Produktion von ­Solarstrom. Laut Schaffer werden die nötigen Vorarbeiten zwar gemacht, um später allenfalls Panels aufs Dach zu stellen, doch vorerst wolle man es dabei bewenden lassen. Ein Stimmbürger stellte denn Antrag, dass der Gemeinderat ein Projekt für eine Fotovoltaikanlage ausarbeiten und an der nächsten Gemeindeversammlung vorlegen soll. Es sei doch günstiger, die Anlagen noch während des Baus der Halle zu installieren, als dies erst später zu tun. Der Antrag fand allerdings keine Mehrheit.

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