Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

PFYN: Etwas Speck schadet nicht

Die Primarschule schliesst das Jahr 2017 mit einem Überschuss ab. Für dieses Jahr ist erneut einer budgetiert. Das Geld entlastet die Finanzierung des Hallenneubaus.
Stefan Hilzinger

Stefan Hilzinger

stefan.hilzinger@thurgauerzeitung.ch

Wieder sind gut 200000 Franken mehr in der Vorfinanzierung für die neue Halle. Die Stimmbürger der Primarschulgemeinde Pfyn sagten am Montagabend diskussionslos und einstimmig Ja zur Gewinnverwendung aus der Jahresrechnung 2017. Nun hat die Schule gut anderthalb Millionen auf der hohen Kante, was die künftige Zinsbelastung abmildert. Die Schule trägt die Hälfte der geplanten acht Millionen Franken für die neue Turn- und Mehrzweckhalle. Die andere Hälfte berappt die politische Gemeinde. Offizieller Baustart war gestern Dienstagnachmittag. Der Bau soll im kommenden April fertiggestellt sein.

Der Steuerfuss wird zum Thema

Im Budget 2018 sieht die Primarschulbehörde erneut einen Überschuss vor. Diesmal sollen es 73000 Franken werden, bei einem Totalaufwand von 2,7 Millionen Franken, was rund 200000 mehr sind als in der Rechnung 2017. Das Budget enthält ausserdem eine Einlage in die Hallen-Finanzierung von 300000 Franken. «Jetzt ein bisschen Speck anzusetzen, ist sicher nicht falsch», sagte Schulpräsident Erich Schaffer auch mit Blick auf das zu erwartende neue Beitragsgesetz des Kantons. Schulpflegerin Ursula Roth liess durchblicken, dass sich die Primarschule angesichts des optimistischen Finanzplans der nächsten Jahre Gedanken über eine Steuersenkung machen könnte. Vorderhand bleibt der Steuerfuss aber bei 62 Prozent. Nicht im Sinne der Schulbehörde ist allerdings die, für die nächsten Jahre prognostizierte Abnahme der Schülerzahlen. Präsident Schaffer hofft auf den Zuzug von Familien: «Der Baumboom in Pfyn hilft uns hoffentlich.»

Nebst der Behörde ein Dutzend Stimmberechtigte

Nicht nur Eltern hat Schaffer im Visier, sondern auch engagierte Schulbürger. Die Versammlung am Montag fand vor dünner Kulisse statt. Gerade einmal 17 Stimmberechtigte blieben nach der Versammlung der Oberstufe (siehe links) in der Trotte, um Rechnung und Budget abzunehmen. Das entspricht eine Beteiligung von 1,61 Prozent. «Ich bin schon froh, dass wir das nicht im Rahmen einer Behördensitzung erledigen mussten.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.