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PFYN: Drei Dutzend Eskimorollen sei Dank

Mit einer speziellen Aktion sammelten drei Thurgauer Wildwasserfahrer Geld für die Teilnahme an der U19-EM im Kanupolo. Obwohl unterwegs ein Teil des Materials verlorenging und sie sich im Mittelfeld klassierten, blicken die Pfyner positiv zurück.
Drei Pfyner spielen an der Kanupolo-EM im nordirischen Belfast für die Schweizer U19-Auswahl (schwarze Nummern). (Bild: PD)

Drei Pfyner spielen an der Kanupolo-EM im nordirischen Belfast für die Schweizer U19-Auswahl (schwarze Nummern). (Bild: PD)

Pech im Spiel, Glück in der Liebe. Von letzterem dürften die drei Pfyner Wildwasserfahrer Yanick Staufer, Levi Kübler und Livio Vögeli überhäuft werden. Denn im Spiel waren sie nicht vom Glück verfolgt. Sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg von der U19-Kanupolo-EM im nordirischen Belfast ging ein Teil ihres Gepäcks verloren. Seit Anfang Woche sind die drei Jugendlichen nun wieder zu Hause. «Der Transport des Materials klappte trotz Reservation nicht», sagt Yanick Staufer. So kam es, dass die drei Pfyner, welche die Schweizer U19-Auswahl verstärkten, im Auftaktspiel gegen Polen Paddel und Kanus von der Konkurrenz ausleihen mussten. «Es war umständlich und mühsam.» Trotzdem sei das sportliche Erlebnis im Vordergrund gestanden. Insgesamt schlossen die Schweizer das Turnier als Sechstplatzierte von total 15 Teams ab. «Wir sind zufrieden, wollen aber 2019 nochmals zur EM nach Belfast reisen und dann gewinnen», sagt Staufer. Das sei durchaus realistisch, denn der Niveauunterschied sei nicht so gross. «Gegen den späteren Turniersieger Polen resultierte ein Remis», sagt Staufer. Zudem hätten sie sehr davon profitiert, Gleichaltrige aus anderen Ländern beim Spielen zu beobachten. «Es war rundherum eine coole Erfahrung», sagt Staufer, gerade auch weil es ein mehrtägiges Turnier gewesen ist.

Luft anhalten, abtauchen und drehen

Möglich gemacht hat die Reise für die Pfyner erst eine spezielle Aktion im Frauenfelder Hallenbad. Im vergangenen November sammelten sie Sponsoren für einzelne Eskimorollen. Dabei mussten sie sich so oft wie möglich mit dem Kanu um die eigene Achse drehen. Dank 36 Eskimorollen innert zwei Minuten sind so 7500 Franken zusammengekommen. Ob die drei Pfyner Jugendlichen vor der Europameisterschaft 2019 nochmals eine ähnliche Sammelaktion starten, wissen sie noch nicht. Als Nächstes steht jetzt einmal wieder der Alltag auf dem Programm. Zudem dürften ihre Paddel und Kanus in Bälde in Pfyn eintreffen. Am Wochenende starten die drei Pfyner übrigens zur U16-Schweizer-Meisterschaft am Seenachtsfest in Kreuzlingen. (sko)

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