Pflegeeltern informierten sich an der Tischmesse

FRAUENFELD. Die Anzahl der Besucher ist grösser als die verschickten Einladungen, die sich an unbegleitete Pflegefamilien richteten.

Christine Luley
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FRAUENFELD. Die Anzahl der Besucher ist grösser als die verschickten Einladungen, die sich an unbegleitete Pflegefamilien richteten. Dorothea Colotti vom Pflegeelternverein freut sich über den Erfolg der Tischmesse, die verschiedene Thurgauer Familienplatzierungsorganisationen (FPO) organisiert hatten. Elf Aussteller gaben Einblick in ihre Arbeit, ihre Schwerpunkte und ihre Ausrichtung.

Unterstützung von Fachkräften

Unter der Besucherschar war auch eine Pflegemutter aus dem Oberthurgau. Sie wollte sich einen Überblick verschaffen. «Denn so eine Fülle an Informationen hat man sonst nirgends auf einmal.» Interessiert hörte sie Marcel Müller von KIDcare bei seinen Ausführungen zu den Weiterbildungsmöglichkeiten und Supervisionen für Pflegeeltern zu.

Jacqueline Kupper betreut seit zwei Jahren einen 14jährigen Pflegesohn. Seit Beginn ist sie begleitet unterwegs. Die Unterstützung durch eine Fachperson gebe ihr Sicherheit und mache sie gelassener, wie sie sagte.

247 Pflegefamilien

«Die Zahl der Pflegefamilien ist konstant», sagte Christian Schuppisser, Leiter der Pflegekinder- und Heimaufsicht vom Departement für Justiz und Sicherheit. Das Amt ist zuständig für die Bewilligung der Pflegeverhältnisse. Im Kanton Thurgau werden von den insgesamt 247 Pflegefamilien 107 durch eine Familienplatzierungsorganisation begleitet.