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Pferde aus ­Hefenhofen ­werden verkauft

Interessenten «Hunderte Telefonate» von hilfsbereiten Menschen gehen derzeit beim Veterinäramt Thurgau ein. Die Menschen interessieren sich für den Erwerb eines beschlagnahmten Tieres aus Hefenhofen oder wollen Geld für diese spenden. Wie das Veterinäramt in einer Medienmitteilung schreibt, werden die Tiere diesen Donnerstag auf dem Gelände des Kompetenzzentrums Veterinärdienst und Armeetiere in Sand, Schönbühl, verkauft. Die rund 90 Pferde werden seit vergangenem Dienstag dort gepflegt und versorgt. Experten sind derzeit damit beschäftigt, die Tiere zu schätzen.

Interessierte können sich direkt am Donnerstag um 9 Uhr auf dem Kasernenareal einfinden, wie der Kanton mitteilt. Details zum Verkauf werden dann vor Ort bekannt gegeben. Eine vorgängige Anmeldung beim Veterinäramt ist nicht notwendig.

Tierschützer kritisieren «Pferde-Ausverkauf»

Der Schweizer Tierschutz kritisierte den schnellen Verkauf in einer Mitteilung als «unverständlich und skandalös». Mit einer ­seriösen und überlegten Vermittlung der Pferde an fachkundige Halter hätte der Kanton Thurgau die Möglichkeit gehabt, zumindest etwas an den Tieren wieder gutzumachen. Nun komme es stattdessen zu einem eigent­lichen «Pferde-Ausverkauf».

Die Plätze für die Pferde im bernischen Schönbühl stünden nur bis zum 18. August zu Verfügung, heisst es in einer gemeinsamen Stellungnahme des zuständigen Departements für Inneres und Volkswirtschaft und des Thurgauer Veterinäramtes. Es gehe nicht darum, die Pferde zu «verschachern». Bei der Verkaufsaktion stehe nicht der Erlös der Tiere, sondern ein guter Platz im Vordergrund. Alle Pferde seien mit einem Chip versehen, sodass man wissen werde, wo sie untergebracht sind. «Kontrollen werden zeigen, wie die Pferde ge­halten werden», heisst es weiter. Es werde kein einziges Tier geschlachtet. (red/sda)

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