Pfarreisaal bleibt im Drei Tannen

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Sirnach Rund 90 Kirchbürger und Gäste folgten der Einladung zur Versammlung der katholischen Kirchgemeinde Sirnach. Die Jahresrechnung 2017 durfte Pflegerin Monika Huber mit einem Ertragsüberschuss von 12000 Franken von der Versammlung genehmigen lassen. Für 2018 ist ein Defizit von 242000 Franken budgetiert, bei gleichbleibendem Steuerfuss von 18 Prozent.

Grosses Interesse fand das Traktandum «Orientierung Pfarreizentrum Sirnach»: 2017 stellte die Vorsteherschaft ein Projekt vor, bei dem das Stockwerkeigentum Pfarreiheim im Drei Tannen verkauft würde, und stattdessen auf der Parzelle, wo jetzt das Pfarrhaus und die Kaplanei stehen, ein neues Pfarreizentrum gebaut würde. Bei den Verhandlungen mit der politischen Gemeinde Sirnach während der letzten Monate wurde jedoch klar, dass die Preisvorstellungen für den Stockwerkanteil der Kirchgemeinde von beiden Seiten derart unterschiedlich sind, dass kaum ein gemeinsamer Nenner gefunden werden kann. Deshalb distanziert sich die Kirchgemeinde von dem alten Projekt. An der diesjährigen Versammlung stellt Präsident Alex Frei nun die neuen Absichten vor, konkretisiert ist aber noch nichts.

Kirchenpflegerin nach 15 Jahren verabschiedet

Das alte Pfarrhaus wird für Büros für die Angestellten um- oder neu gebaut, ebenfalls sollen dort eine Pfarrerswohnung und ein Besprechungszimmer Platz finden. Der Pfarreisaal und die Gruppenzimmer bleiben an ihrem alten Ort im Drei Tannen. Dort gibt es allenfalls einen kleinen Umbau, um eine Küche einzubauen. Kaplanei und Vikariat bleiben vorläufig, wie sie sind.

An diesem Abend gab es auch Blumen zu verschenken: Kirchenpflegerin Monika Huber wurde für 15 Jahre im Dienste der Kirchgemeinde geehrt. Alex Frei bedankte sich herzlich bei ihr, musste jedoch gleichzeitig ihre Kündigung bekanntgeben. Für die neue Herausforderung, der sich Monika Huber stellt, wünschte die ganze Versammlung nur das Beste. (red)