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Pfadis brechen ihr Lager ab

Das Kala 2012 der Pfadi Thurgau ist fast zu Ende. Innerhalb einer Woche wird die gesamte Infrastruktur auf dem Lagerplatz von 33 Pfadi-Abteilungen demontiert und abtransportiert. Dabei packen gross und klein mit an.
Gjon David
Balance und Geschick sind hier gefragt: Ein mutiger Pfadi bricht – auf mehreren Metern Höhe – einen der grossen Türme ab. (Bild: Reto Martin)

Balance und Geschick sind hier gefragt: Ein mutiger Pfadi bricht – auf mehreren Metern Höhe – einen der grossen Türme ab. (Bild: Reto Martin)

DIESSENHOFEN. Zwei Wochen lang haben Wölfe, Pfadis und Pios in St. Katharinental ihre Zelte aufgeschlagen und verbrachten unvergessliche Tage, sagt Andrea Schnorf (Tschaja), Ressortleiterin Kommunikation und Merchandising. Jetzt gelte es den Platz so zu verlassen, wie sie ihn vorgefunden hätten.

Gegenseitig helfen

«Das gehört zur Pfadi-Philosophie, dass man auf die Natur achtet, Schäden vermeidet und alles so gut es geht entsorgt und aufräumt», sagt Tschaja. 33 Abteilungen seien seit gestern nachmittag mit den Abbauarbeiten beschäftigt. «Wir haben viele Pfadileiter, die auch übers Wochenende mithelfen, obwohl sie längst nach Hause gehen können.»

Die gegenseitige Hilfe sei zentral bei der Pfadi. Auf dem ganzen Gelände sieht man Kleine und Grosse am Zelte-Abbauen, Reinigen, Zusammenlegen, beim Holz-Tragen, beim Nägel-Herausziehen und Heringe-Sammeln.

So schnell wie möglich heim

Die Abbauarbeiten dauern etwa eine Woche, informiert Tschaja. Der Aufbau des Lagers beanspruche mehr Zeit als der Abbau. «Die meisten Pfadis wollen – sobald das Lager beendet ist – einfach so schnell wie möglich heim, dann reisst man schnell mal etwas einfach ab.» Aber man achte schon darauf, so viel Material wie nur möglich zu sammeln und aufzubewahren. «Wir behalten vieles – wie etwa Zelte, Wolldecken, Holz, Blachen und Pfannen – auf und benutzen es später wieder.» Das Holz beispielsweise werde in verschiedene Grössen zersägt und eingesammelt.

Das, was man nicht wieder gebrauchen könne, wie den Brennabfall, werde sorgfältig entsorgt. Damit die Abbauarbeiten geregelt und nicht chaotisch ablaufen, hat das Ressort für Bau und Logistik extra eine zentrale Stelle organisiert. Sie koordiniert die Helfer. «Wenn jemand mit seiner Arbeit fertig ist, geht er da hin und erkundigt sich nach neuer Arbeit», erklärt Tschaja. Bis jetzt klappe alles sehr gut.

Zackä reisst die Nägel aus einem der Zelte heraus. (Bild: Gjon David)

Zackä reisst die Nägel aus einem der Zelte heraus. (Bild: Gjon David)

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