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Pfadi Frauenfeld ist 100 Jahre alt

FRAUENFELD. Das grosse Treffen zur Feier des Jubiläums stand unter dem Motto «Nichts anderes als Pfadi und Gemeinschaft». Zum Augenreiben schön war das Fest und für viele Altpfader ein grosses Wiedersehen mit ihren Kameraden.
Margrith Pfister-Kübler
Voller Power ins neue Pfadi-Jahrhundert: Stadtrat Urs Müller (Mitglied der Pfadi seit 1981, Corpsleiter des neuen Corps Pfadi Frauenfeld), OK-Präsidentin Irene Steiner, OK-Vizepräsident Markus Bauer, Corpsleiterin Sandra Kern und Corpsleiter Lukas Hefti. (Bilder: Margrith Pfister-Kübler)

Voller Power ins neue Pfadi-Jahrhundert: Stadtrat Urs Müller (Mitglied der Pfadi seit 1981, Corpsleiter des neuen Corps Pfadi Frauenfeld), OK-Präsidentin Irene Steiner, OK-Vizepräsident Markus Bauer, Corpsleiterin Sandra Kern und Corpsleiter Lukas Hefti. (Bilder: Margrith Pfister-Kübler)

Das Pfadi-Jubel-Wetter am Samstag war mit flächendeckendem Regen pfadikompatibel. Richtig Spass machte das Prinzip des Durchhaltens. Die Kombination aus Pfadi- und Volksfest kam an. Mit vielen Aktivitäten tagsüber, wie Spurensuche, Spielen und Sport, überall in der Stadt, wurde die Bevölkerung mit einbezogen. So konnten die Pfader ihren guten Ruf in der Bevölkerung bestätigen. Auch die Chronik fand Anerkennung.

Die Pfadi Frauenfeld gehörte zu den ersten Pfadiabteilungen in der Schweiz, gegründet fünf Jahre nachdem die Pfadfinderbewegung ins Leben gerufen wurde, im Jahre 1907 durch den Briten Robert Baden-Powell.

Gemeinschaftsgeist ist wichtig

«Du ghörsch id Pfadi», hätten einst ihr Grossvater und ihr Vater gesagt, so Jubiläums-OK-Präsidentin Irene Steiner in ihrer Festansprache. Riesenapplaus aus der Altpfader-Ecke, alte Freundschaftsgefühle zeigend. Traditionen sind stark in der Frauenfelder Pfadi. Irene Steiner dankte in ihrer Ansprache allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, lobte den Gemeinschaftsgeist, die Bereitschaft zum verantwortungsvollen Handeln. Für die nächsten 100 Jahre seien auch Visionen wichtig: «Wir wollen dazu beitragen, die Welt besser zu machen und den Pfadiglauben in die nächsten 100 Jahre tragen.»

OK-Vizepräsident Markus Bauer, gratulierte allen, die zur Pfadigemeinschaft beitragen. Viel Lob gab es für die Stadt Frauenfeld, die den Pfadigedanken mittrage. Nicht verschwiegen wurde, dass Veränderungen in der Gesellschaft auch die Pfadi Frauenfeld auf Trab halten. Man wolle nicht die heile Welt heraufbeschwören, aber die Pfadi könne ein guter Anker sein.

Erfolgreich dank der Pfadi

Stadtrat Urs Müller gratulierte im Namen des Stadtrats und lobte den grossen Beitrag der Pfadi Frauenfeld für die Stadt und die Gesellschaft: «Viele erfolgreiche Persönlichkeiten haben ihre Bereitschaft zum verantwortungsvollen Handeln bei den Pfadfindern erworben», betonte Stadtrat Müller.

Die Pfadi Frauenfeld zählt 360 aktive Mitglieder und 500 Ehemalige, die sich dem Altpfadfinder-Verein angeschlossen haben.

In der Konvikthalle zelebrierte die extra fürs Jubiläum wiederbelebte ehemalige Frauenfelder Pfadi Sing-Rotte mitreissende Songs, wie einst vor 30 Jahren. Die Gästeschar, rund 250 Leute, feierte diese Sing-Rotte mit tosendem Applaus.

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