Petition für ­Agenturservice

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SBB In einer von verschiedenen Verbänden und Institutionen mit-unterstützten Petition hat der VCS Schweiz die SBB aufgefordert, ihren Entscheid zur Schliessung aller Billett-Drittverkaufsstellen zurückzunehmen. 32000 Menschen, vor allem aus den Regionen Ostschweiz, Basel-Land, Tessin und Berner Jura, setzten ihre Unterschrift unter die Bittschrift, die gestern den SBB in Bern überreicht wurde. «Insbesondere in den Ostschweizer Kantonen Thurgau und St. Gallen – die mit einem Abbau von fast der Hälfte aller bedienten Verkaufsstellen besonders stark betroffen wären – ist das politische Engagement zu Gunsten der ­bedienten Drittverkaufsstellen gross», sagt die Thurgauer Nationalrätin Edith Graf-Litscher gemäss einer Medienmitteilung. Der Rückzug der persönlichen Beratung beim Billettverkauf schliesse ältere Menschen und Menschen mit einem Handicap vom Zugang zu Bahn und Bus aus, so der Präsident IG Stationshalter Jakob Büchler. Für die Betroffenen seien verschiedenste digitale Ticketinglösungen zu grosse Hürden.

Dem Protest in Bern schloss sich auch eine Thurgauer Gruppe mit Stationshalterin Vreni Züger, SP-Kantonalpräsidentin Nina Schläfli und SP-Sekretär Julian Fitze an, wie es in einer Mitteilung der Partei heisst. (sda/red)