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PETER SAFARI SHEHE: Arboner Abwart in Kenia abgewählt

Nach vier Jahren kam das Aus: Der Thurgauer Peter Safari Shehe ist als Präsident einer Region in Kenia abgewählt worden. Doch: Es gibt Korruptionsvorwürfe.
Peter Safari Shehe muss eine grosse Enttäuschung verkraften. (Bild: Archiv/Donato Caspari)

Peter Safari Shehe muss eine grosse Enttäuschung verkraften. (Bild: Archiv/Donato Caspari)

Lange Jahre lebte Peter Safari Shehe in der Schweiz - zuletzt in Arbon, wo er als Schulhaus-Abwart arbeitete. 2013 gewann er die Wahl zum Regierungspräsidenten seines Wahlkreises. Nun muss Shehe eine grosse Enttäuschung verarbeiten: Er wurde abgewählt.


Weggeworfene Wahlboxen

Wie der "Blick" am Freitag berichtet, vermuten Safari und seine Lebenspartnerin Barbara Fuhrer Wahlbetrügereien. Viele Stimmen seien manipuliert gewesen. Weggeworfene Wahlboxen seien aufgefunden worden, und ein Lastwagen habe die Stimmzettel heimlich abtransportiert, gab Fuhrer der Zeitung zu Protokoll. Sie spricht gar von einem "Chaos".

Hilfsprojekte weiterführen

Obwohl die Möglichkeit besteht, das Ergebnis anzufechten, gilt ein Erfolg solcher Bemühungen laut dem Bericht als unwahrscheinlich. Die Hilfsprojekte, welche Shehe in Kenia angestossen hat, sollen aber trotz seiner Wahlniederlage weitergeführt werden. (red.)

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