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Paul Spuhler hat die «Dolder»-Küche geprägt

Paul Spuhler ist tot. Der Vater von Stadler-Rail-Chef Peter Spuhler ist, wie gestern bekannt wurde, am 21. Dezember im Alter von 94 Jahren gestorben. Er lebte in den letzten Jahren in Warth-Weiningen.
Inge Staub
Im Zürcher Grand-Hotel Dolder war Paul Spuhler Küchenchef. (Bild: ky/Gaëtan Bally)

Im Zürcher Grand-Hotel Dolder war Paul Spuhler Küchenchef. (Bild: ky/Gaëtan Bally)

Paul Spuhler ist tot. Der Vater von Stadler-Rail-Chef Peter Spuhler ist, wie gestern bekannt wurde, am 21. Dezember im Alter von 94 Jahren gestorben. Er lebte in den letzten Jahren in Warth-Weiningen.

Paul Spuhler war während 27 Jahren, von 1960 bis 1987, Küchenchef im Grand-Hotel Dolder in Zürich. Mark Jacob, André Meier und Thomas Schmid von der Hotel Dolder AG beschreiben Paul Spuhler als «eine herausragende Persönlichkeit», die das «Dolder» mit seinem Wirken als Küchenchef geprägt habe.

Stellvertretend für seine Berufskollegen hält Heinrich Leu aus Matzingen, ehemals Küchenchef im Pflegezentrum in Elgg, fest, dass die Zeit mit Paul Spuhler «für uns junge Köche sehr prägende Jahre» waren. Der heute pensionierte Koch stand von 1973 bis 1976 mit Spuhler in Zürich am Herd. «Wir haben viel von diesem grossen, schweizweit bekannten Küchenchef gelernt und beruflich profitieren können.» Leu erinnert sich, dass in der «Dolder»-Küche ein strenges Regime herrschte. «Aber Paul Spuhler wird uns immer als fairer, manchmal gar als väterlicher Freund und unvergesslicher Chef in Erinnerung bleiben.» Im Kanton Thurgau wirken etliche Köche, die bei Spuhler gelernt haben. Ein grosses Vorbild war er auch für Wolfgang Kuchler, der das Gourmetrestaurant Schäfli in Wigoltingen führte. Paul Spuhler soll gerne zu ihm zum Essen gekommen sein.

Paul Spuhler, in Zofingen geboren, begann seine Laufbahn 1938 im Hotel Bären in Baden. Es folgten Wanderjahre durch die Spitzengastronomie. Eine wichtige Station war das Hotel Ritz in Paris. 1956 trat er in Sevilla im «Alfonso XIII. Andalucia Palace» seine erste Chefstelle an. 1960 wechselte er ins «Dolder». Der Spitzenkoch fühlte sich der traditionellen französischen Küche verbunden.

Mit seiner Frau Margrit zog Paul Spuhler 2006 vom Aargau nach Warth-Weiningen, wo sein Sohn Peter Spuhler wohnt.

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