Patientenstelle im «Schlosspark»

Am Samstag lud die Lungenliga Thurgau zum Tag der offenen Tür in ihrem neuen Domizil im Einkaufszentrum Schlosspark in Frauenfeld ein. Einen Tag früher konnte sie die Patientenstelle Ostschweiz als neue Untermieterin begrüssen.

Christof Lampart
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Unterzeichnung des Mietvertrags: Edith Graf-Litscher, Präsidentin der Patientenstelle, und Hugo Bossi, Geschäftsführer der Lungenliga. (Bild: Christof Lampart)

Unterzeichnung des Mietvertrags: Edith Graf-Litscher, Präsidentin der Patientenstelle, und Hugo Bossi, Geschäftsführer der Lungenliga. (Bild: Christof Lampart)

FRAUENFELD. Am Freitagabend wurde in der Geschäftsstelle der Lungenliga, welche über das zweite Obergeschoss im «Schlosspark»-Parkhaus betreten wird, die Einmietung besiegelt. Umrahmt von einem Apéro, wurden die Verträge durch Edith Graf-Litscher, die Präsidentin der Patientenstelle Ostschweiz und Frauenfelder SP-Nationalrätin, sowie dem Geschäftsführer der Lungenliga Thurgau, Hugo Bossi, unterzeichnet. Die Patientenstelle Ostschweiz musste sich eine neue Bleibe suchen, weil das kantonale Gesundheitsamt, bei welchem sie bis anhin eingemietet war, im April 2013 plötzlich räumlichen Eigenbedarf angemeldet hatte. «Wir haben uns dann gezielt auf die Suche nach einem geeigneten Ort gemacht, bei dem wir als Untermieter Unterschlupf finden könnten», sagte Edith Graf-Litscher.

60-Prozent-Pensum

In der neuen Geschäftsstelle hat die Patientenstelle zwar «nur» einen Schreibtisch, an welchem ab 1. September eine Mitarbeiterin während eines Tages in der Woche Klienten empfangen wird, doch kann für Beratungen einer der beiden Besprechungsräume mitbenutzt werden. Eigenständig wird die Büroinfrastruktur sein: «Wir haben unsere fixen Telefonleitungen, während die Patientenstelle-Mitarbeiterin mit einem eigenen Handy operieren wird», erklärte Hugo Bossi.

Die neue Fachfrau wird in einem 60-Prozent-Pensum angestellt sein, die administrativen Arbeiten aber zu 40 Prozent von der Patientenstelle Zürich aus führen. «Wir zahlen 40 Prozent des Lohnes, Zürich 20 Prozent», betonte Graf-Litscher. Telefonate, Terminvereinbarungen und auch die Planung von Marketing- und Werbeaktionen sind schliesslich nicht ortsabhängig. Für die Beratungen ist es jedoch unabdingbar, dass die neue Mitarbeiterin in Frauenfeld präsent ist.

«Als wir einen Raum suchten, hätten wir nicht gedacht, dass wir es so optimal treffen würden. Unsere Mitarbeiterin hat einen tollen Arbeitsplatz, der an einem stadtbekannten Ort und somit auch leicht auffindbar ist. Die vielen Parkplätze in unmittelbarer Umgebung sind ebenso ein Plus. Und der Austausch mit den Lungenliga-Mitarbeitern über medizinische Themen dürfte auch für die eigene Arbeit den einen oder anderen Impuls geben», listet Edith Graf-Litscher Vorteile des neuen Zuhauses der Patientenstelle Ostschweiz auf. Für die nahe Zukunft erhofft sich die Präsidentin auch einen Mitgliederzuwachs, zählt doch die Patientenstelle Ostschweiz gegenwärtig in den Kantonen Thurgau, St. Gallen und den beiden Appenzell nur rund 130 Mitglieder. Mit attraktiven Veranstaltungen sollen gezielt auch junge Menschen angesprochen werden.

Brennpunkt Botox im Casino

So ist für den 24. Oktober im Frauenfelder Casino ein Brennpunkt Botox mit dem Titel «Wenn Schönheit unter die Haut geht» geplant. Dabei werden keine Referate gehalten, sondern mit Fachpersonen Fragen im Dialog erörtert. Doch warum nimmt sich die Patientenstelle dieses Themas überhaupt an? «Viele Menschen, und zwar nicht nur Ältere, die optisch jung bleiben wollen, sondern auch Junge, wünschen sich zu speziellen Anlässen, wie beispielsweise Weihnachten, eine Botox-Behandlung. Ich denke, dass es daher ein Thema ist, das viele Menschen interessiert», erklärt Edith Graf-Litscher.