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PARTEI: EVP Thurgau unterstützt die Rentenreform

Die EVP Thurgau fasst an ihrer Versammlung zwei Ja-Parolen und wählt einen neuen Präsidenten.

Die Parteiversammlung der EVP Thurgau gab Gelegenheit, nach dem Pro-Referat von EVP-Kantonsrätin Elisabeth Rickenbach und dem Gegenreferat von Elisabeth Sulger Büel, Präsidentin der FDP-Frauen Thurgau, über die Abstimmungsvorlage Altersvorsorge 2020 zu diskutieren. Obwohl nicht wenig Kritik angebracht wurde, überwog schliesslich die Zustimmung zum hart erkämpften Kompromiss deutlich. Die Mitglieder befanden, eine rasche perfektere Lösung sei angesichts der komplizierten Materie und der in dieser Frage sehr zerstrittenen Parteien nicht zu erwarten. Zudem überzeuge die Vorlage in vielen Punkten. Insbesondere sei sie ausgewogen, weil sie allen Bevölkerungsschichten und Altersgruppen einen Beitrag zur notwendigen Sanierung der Altersvorsorge abverlange. Dass die Abfederung der Rentenver- luste durch eine Zulage in der AHV erfolge, sei positiv, weil auch Personen ohne Pensions- kasse eine Kompensation brauchen. Die Ja-Parole wurde mit 24 Stimmen gefasst, bei zwei Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen. Kürzer verlief die Diskussion über die Initiative «Für Ernährungssicherheit». Biobauer und alt EVP-Kantonsrat Fritz Rupp erläuterte das Thema. Er wies darauf hin, dass die Ausführungsbestimmungen entscheidend sein werden, ob der Gegenvorschlag zur Initiative des Bauernverbandes sich positiv auswirken oder ein Papiertiger bleiben wird. Auch die Frage, ob der Verfassungsartikel überhaupt nötig sei, wurde diskutiert. Die Mehrheit der Mitglieder be- fand, es liege ein Schritt in die richtige Richtung vor. Mit 14 Ja- bei 5 Nein-Stimmen und neun Enthaltungen beschloss die Versammlung die Ja-Parole.

Schliesslich wurde die Nachfolge von Kantonalpräsidentin Regula Streckeisen, die per Ende 2017 zurücktritt, geregelt. Kantonsrat Wolfgang Ackerknecht aus Frauenfeld wurde einstimmig zum Präsidenten gewählt. Zur Unterstützung desselben wurden ebenfalls einstimmig Urs Peter Beerli und Peter Meili (beide Märstetten) ins Vize-präsidium gewählt. Sie übernehmen ihre Aufgaben per Anfang 2018. (pd)

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