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Ordnung ins Chaos

Das dominierende Thema an der Generalversammlung des Rennvereins war das Pferdesportzentrum. Stadtrat Ruedi Huber erklärte die komplizierte Situation.
Andreas Taverner
Stadtrat Ruedi Huber informiert zum Stand eines Pferdesportzentrums. (Bild: Andreas Taverner)

Stadtrat Ruedi Huber informiert zum Stand eines Pferdesportzentrums. (Bild: Andreas Taverner)

Das Traktandum sieben an der GV des Rennevereins von Donnerstagabend lautete: Pferdezentrum Frauenfeld – wie weiter? Rennverein-Präsident Christoph Müller gab dazu Stadtrat Ruedi Huber das Wort. Dieser steht dem Departement für Werke, Freizeitanlagen und Sport vor. Huber erläuterte den Anwesenden die komplizierte Lage der Stadt. Diese hat beim Pferdesportzentrum mehrere Rollen inne: als Raumplanerin, Sportfördererin und Landbesitzerin. Dies und die Tatsache, dass die Landverträge zum Beispiel mit Armasuisse abgelaufen sind und jederzeit kündbar wären, mache die Situation für die Stadt und den Rennverein nicht einfacher.

Huber fordert ein geschlossenes Auftreten und dass saubere Entscheidungsgrundlagen zu schaffen seien. So weiss offenbar niemand genau, welche Verträge die diversen Parteien untereinander abgeschlossenen haben. Ordnung in dieses Chaos soll alt Grossratspräsident Max Arnold von der Firma BHA Team bringen. Dieser sei Kenner der Materie und habe einen Bericht erarbeitet, an dem sich die Stadt finanziell beteiligte, sagte Huber. Ein Erhalt der Anlagen sei grundsätzlich möglich, ein Ausbau unwahrscheinlich. Planungs- und Rechtssicherheit müssen wiederhergestellt werden. Auch eine einzige Ansprechperson müsse gefunden werden. Huber erklärte auf Nachfrage von Christoph Müller, dass er ab sofort diese Person sei.

Waffenplatzstrasse tangiert alle

Knackpunkt ist die Waffenplatzstrasse. Wo soll diese einmal durchführen? Sie tangiert die Interessen der Stadt, der Armee und auch des Rennvereins. Laut Huber wird die Stadt die Führung bei der Raumplanung übernehmen. «Doch bevor die Pferdestallungen saniert werden können, braucht es eine Strategie» erläuterte Huber den Anwesenden die weitere Vorgehensweise.

Erfreuliches konnte Peter Meuli, Finanzchef des Rennvereins, vermelden: einen Gewinn von rund 4800 Franken, den der Rennverein letztes Jahr erwirtschaftet hat. Dies resultierte trotz Abschreibungen auf einen Franken bei Sachanlagen wie Mobiliar sowie Cross- und Fahrhindernisse. Wie Präsident Christoph Müller sagte, sind zum 100-Jahr-Jubiläum des Rennvereins im kommenden Jahr ein Festakt an einem Renntag und auch eine Festschrift geplant.

Andreas Taverner

frauenfeld@thurgauerzeitung.ch

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