Operette Sirnach schliesst Saison mit Gewinn ab

SIRNACH. Mit 11 400 Besuchern in 25 Vorstellungen der «Maske in Blau» wurden die Erwartungen der Organisatoren um einiges übertroffen. Der Präsident der Operette Sirnach, Otto Noger, konnte daher in seiner zweiten Generalversammlung auf eine sehr erfolgreiche Operettensaison zurückschauen.

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SIRNACH. Mit 11 400 Besuchern in 25 Vorstellungen der «Maske in Blau» wurden die Erwartungen der Organisatoren um einiges übertroffen. Der Präsident der Operette Sirnach, Otto Noger, konnte daher in seiner zweiten Generalversammlung auf eine sehr erfolgreiche Operettensaison zurückschauen.

In seinem Jahresrückblick hob er die positiven Erlebnisse bei den Vorbereitungen und während den Aufführungen hervor und dankte dem ganzen Ensemble für die Arbeit. «So professionell, dass es jeden Präsidenten von anderen Vereinen neidisch machen könnte, wie bei uns gearbeitet wird», sagte Noger. «Selbst kleine unvorhergesehene Zwischenfälle wie Verstauchungen, Grippeerkrankungen und technische Probleme wurden bravourös gemeistert.»

Alter Verlust noch nicht gedeckt

Es erstaunt daher nicht, dass Finanzchef Michael Kaufmann eine Jahresrechnung mit schwarzen Zahlen vorlegen konnte. Dank höherer Einnahmen beim Ticketverkauf und in der Gastronomie, aber auch eines erfreulichen Resultats beim Sponsoring sowie eines straff geführten Kostenmanagements können sich alle Mitwirkenden mit Partnerin oder Partner auf einen gemeinsamen Schlussausflug nach den Sommerferien freuen. Zudem konnten Rückstellungen gebildet werden, welche zwar den Verlust der vorherigen Produktion noch nicht decken, der Operette aber eine gesunde finanzielle Basis für die Zukunft sichern.

Zwei Mitglieder verstorben

Die Versammlung gedachte zwei ihrer verstorbenen Mitwirkenden, Fränzi Giacopuzzi und Heinz Wiese, welche beide in mehreren Produktionen mitgesungen haben. Mit Ernst Bühler, Edward Ebersold und Beat Reichle konnten gleich drei Mitglieder des Orchesters für ihr zehnmaliges Mitwirken bei der Operette zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Eine besondere Ehrung erhielt auch Joe Baumgartner, welcher die Leitung des Vorverkaufs nach fünf Produktionen abgibt und schon seit 1986 in verschiedenen Funktionen bei der Operette mitgewirkt hat.

Die hohe Anzahl von 35 Ehrenmitgliedern zeigt aber auch, dass der Verein eine zu hohe Altersstruktur aufweist. Der Vorstand muss sich Gedanken machen, wie für die Zukunft jüngere Mitglieder gewonnen werden können. An der nächsten GV wird das Thema neben der Wahl eines neuen Stückes bestimmt zur Sprache kommen. (red.)