Olympiabronze bringt Aufschwung für Schiesssport

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Lommis Diese Woche fand eine Informationsveranstaltung im Schützenhaus Lommis für Jugendliche statt, an der Jungschützenleiter David Jenni sieben Interessierte begrüssen durfte. Alle Teilnehmer haben ihre Mitgliedschaft zugesagt.

«Das ist eine sehr gute Anzahl an Jungschützen», meint Jenni freudig. Momentan gebe es sowieso einen kleinen Aufschwung in diesem Sport, für den der Leiter einen Namen ausmacht: Heidi Diethelm Gerber. Seit ihrem Gewinn der Bronzemedaille im 25-Meter-Schiessen an den Olympischen Sommerspielen in Rio im vergangenen Jahr habe man mehr Anfragen erhalten als früher. Ob dieser «Boom» in Zukunft anhalte, kann David Jenni noch nicht genau sagen.

Vorbereitung auf den Militärdienst

«Solange die Schweiz politisch neutral bleibt, wird unsere Tradition weitergeführt», sagt David Jenni. Der Jungschützenleiter sieht seinen Sport erstmal nicht gefährdet, auch wenn das EU-Parlament kürzlich das Waffenrecht verschärft hat.

Das Schiessen, insbesondere die Jungschützenkurse, hatte ursprünglich die Aufgabe, die Männer auf die militärische Ausbildung vorzubereiten. «Aus diesem Grund bin auch ich damals mit 17 Jahren in den Verein eingetreten», erinnert sich Jenni zurück. Inzwischen habe sich das zwar etwas geändert, dennoch nutzen immer noch einige Jugendliche die Mitgliedschaft im Schützenverein, um sich auf die bevorstehende Rekrutenschule vorzubereiten. (fbe.)