OL-Läufer überrennen das Dorf

Mehr als 600 Läuferinnen und Läufer nahmen an der ersten Öpfel-Trophy dieser Saison in Warth-Weiningen teil. Bei der Elite gewann erwartungsgemäss Vizeweltmeister Martin Hubmann.

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Vizeweltmeister Martin Hubmann unterwegs. (Bild: pd)

Vizeweltmeister Martin Hubmann unterwegs. (Bild: pd)

WARTH-WEININGEN. Eine höchst interessante Strecke quer durchs Siedlungsgebiet und die Fluren der Gemeinde Warth-Weiningen hatte Bahnleger Patrik Wägeli vorgegeben. Auf der Strecke versuchten sich dann am vergangenen Freitag mehr als 600-OL-Angefressene aus der Ostschweiz, aber auch Hobbyläufer, Familien und Schüler aus dem Thurgau. Mit dabei beim ersten Lauf der diesjährigen Öpfel-Trophy war Vizeweltmeister Martin Hubmann (neu mit Bart), der mit klarem Vorsprung die Elitekategorie dominierte.

Er zeigte sich begeistert von seinem ersten OL-Abstecher in einen Rebberg. Am meisten Schweisstropfen vergossen die Teilnehmer beim Erklimmen der Treppen durch den Rebberg östlich der Kartause. Am Ziel gab's für die zumeist rotbackigen Läufer Speis und Trank. Eifrige diskutierten zwar noch über kleinere Fehler bei der Routenwahl, «aber eigentlich gab es nur zufriedene Gesichter», schreiben die Organisatoren.

Auch die über 150 Einheimischen, die ihren ersten OL überhaupt bestritten, hätten sich durchwegs begeistert gezeigt.

Hüttwilen gewinnt Regio-Cup

Neben der Einzelwertung machten sich erneut rund fünfzig Läuferinnen und Läufer der Regio-Gemeinden auf Postensuche. Mit Jacqueline Müller (Pfyn) und Urs Forster (Müllheim) führten sogar zwei Oberhäupter ihre Teams an. Noch zeigten sich nicht alle Athleten in absoluter Topform oder verpassten in der Hitze des Gefechtes einen Kontrollposten, aber in vier Wochen steht im Seebachtal schon die Revanche an. Der Sieg ging ans Team aus Hüttwilen, gefolgt von Müllheim und Uesslingen-Buch.

Wiederholung gefordert

Obwohl man von der riesigen Teilnehmerzahl überrascht wurde, habe das Zusammenspiel der beiden organisierenden Vereine gut geklappt, so dass einer erneuten Durchführung in einem der kommenden Jahre nichts im Wege stehen sollte. Auch Gemeindepräsident Hans Müller, selbst an vorderster Front im Einsatz, forderte eine Reprise.