Oktoberfest zieht in die Allmend

Ab dem 18. Oktober findet in Frauenfeld zum zweitenmal ein Oktoberfest statt. Das Festzelt steht jetzt bei der Rennbahn, nicht mehr im Industriegebiet.

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Das erste Frauenfelder Oktoberfest lockte 2000 Besucher an. (Bild: Pd/frauenfeld-events.ch)

Das erste Frauenfelder Oktoberfest lockte 2000 Besucher an. (Bild: Pd/frauenfeld-events.ch)

FRAUENFELD. Ab dem 18. Oktober feiern Festfreudige Frauenfeld während sieben Tagen wieder ein Oktoberfest. Beim erstenmal 2011 wurden 2000 Besucher gezählt; diesmal hoffen die Gastgeber Andrea Läderach und Urs Schnyder auf eine bessere Auslastung dank einem neuen Standort. Das 800 Quadratmeter grosse Festzelt mit 600 Plätzen steht nicht mehr im Industriegebiet, sondern auf der Pferderennbahn in der Grossen Allmend.

Wie beim Münchner Vorbild sollte man den Platz reservieren (www.oktoberfest-frauenfeld.ch). Angeboten werden drei Packages; das Billigste kostet 25 Franken pro Person und umfasst einen Liter Bier, das heisst eine Mass, dazu Jetons im Wert von 10 Franken, mit denen Hendl und Brezn bezahlt werden. Im Unterschied zu München kann man die Plätze auch einzeln, nicht nur tischweise reservieren. An der Bar sind auch Neugierige willkommen, die ohne Ticket reinschauen wollen, versichert Toby Stüssi von der Agentur Kuko AG in Zollikon, die für die Vermarktung des Oktoberfests und neuerdings auch des Open Airs Frauenfeld zuständig ist. Ausserhalb des Zelts kann man sich an einem Hau-den-Lukas oder einer Schiessbude vergnügen. Das Frauenfelder Oktoberfest versucht sich laut Stüssi durch die Dekoration von andern Oktoberfesten abzuheben; so sollen unter anderem Hirschgeweihe die Stimmung fördern, sofern sie nicht schon durch die Serviererinnen im Dirndl und die Tanzkapellen angeheizt ist. Auftritte haben unter anderem Sepp Mattlschweiger mit dem Quintett Juchee. «Polonaise und Tanz auf den Tischen sind damit garantiert», teilen die Veranstalter mit. (wu)