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«Ohne den ‹Obstgarten› würde Unterhuben nicht mehr existieren»

1808 taucht er als Wohnhaus und Tabakfabrik erstmals im Frauenfelder Brandkataster auf: der «Obstgarten». Später wird daraus ein Wirtshaus. Das soll er auch in Zukunft sein. Eine gemütliche Quartierbeiz im historischen Gebäude. Unter der Auflage, den Obstgarten zu erhalten, hat die Stadt Frauenfeld 2015 die letzte Bewilligung für die Überbauung Bsetzi beim Kantonsspital mit insgesamt 186 Wohnungen erteilt. Als Gegenleistung gab es eine höhere Ausnützungsziffer von 20 Prozent. Von der Denkmalpflege wurde der «Obstgarten» aufgrund eines Gutachtens als wertvoll eingestuft. Schon 2007 hat die Stadt in Zusammenhang mit dem Gestaltungsplan den Erhalt des «Obstgarten» verbindlich gemacht. «Nicht zuletzt, um das Gebäude als einzige und wichtige Identifikation an dieser Stelle im Quartier zu erhalten», sagt Stadtrat Urs Müller. Nachdem das Quartier sein Gesicht völlig gewandelt habe. Im Gutachten heisst es: «Trotz der Bescheidenheit des Objekts ist der ‹Obstgarten› der stärkste Quadrant an der Kreuzung. Ohne den ‹Obstgarten› würde Unterhuben nicht mehr existieren.» Es gehe nicht nur um das Gebäude, sondern auch um das Ortsbild, erklärt Müller. In den nächsten Tagen will die Stadt mit dem Eigentümer entscheiden, wie es mit dem «Obstgarten» weiter geht. Vor einem Abbruch müsste zuerst ein Verfahren um Entlassung aus dem Schutz erfolgen. Müller sagt: «Seit 2007 ist die Ausgangslage für die Verantwortlichen, also die Grundeigentümer, klar – jedoch wurde nicht gehandelt.» (san)

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