Offene Grabung auf der Ruine Altenburg

MÄRSTETTEN. Auf dem Burgstogg nordöstlich vom Dorf Märstetten finden seit März archäologische Grabungen statt (unsere Zeitung berichtete). Im Waldboden und unter Bewuchs versteckte Mauerzüge einer Burganlage werden wieder freigelegt und Fragen zur Baugeschichte abgeklärt.

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MÄRSTETTEN. Auf dem Burgstogg nordöstlich vom Dorf Märstetten finden seit März archäologische Grabungen statt (unsere Zeitung berichtete). Im Waldboden und unter Bewuchs versteckte Mauerzüge einer Burganlage werden wieder freigelegt und Fragen zur Baugeschichte abgeklärt. Seit Mai sind Spezialisten daran, die Mauern zu sanieren. An den zwei Nachmittagen vom 29. Mai und 17. Juni werden die laufenden Arbeiten interessierten Besucherinnen und Besuchern gezeigt.

Die Burganlage nahe des heutigen Weilers Altenburg wurde bereits zwischen 1901 und 1910 grossflächig ausgegraben. Die Ruine wuchs aber nach und nach wieder zu, und die Mauerzüge verschwanden weitgehend im Waldboden. Über 100 Jahre später sollen nun noch erhaltene Mauern vor dem endgültigen Zerfall bewahrt werden. Die fachliche Leitung hat das Amt für Archäologie des Kantons Thurgau inne. Interessierte können sich zu den laufenden Arbeiten und den Erkenntnissen aus den archäologischen Arbeiten informieren. (red.)

Offene Grabung: Freitag, 29. Mai, 16.30–19.30 Uhr, und Mittwoch, 17. Juni, 14–17 Uhr. Die Burgstelle befindet sich im Wald, grundsätzlich besteht ein Fahrverbot.