Obstbau: Lagerbestand an Birnen ideal

STEINACH. Tafeläpfel gehörten immer mehr zu den Preiskampfprodukten im Detailhandel, sagte Josef Mäder, Goldach, Vertreter der Ostschweiz im Produktzentrum Tafelkernobst des Schweizerischen Obstverbandes, an der St. Galler Obstbautagung.

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STEINACH. Tafeläpfel gehörten immer mehr zu den Preiskampfprodukten im Detailhandel, sagte Josef Mäder, Goldach, Vertreter der Ostschweiz im Produktzentrum Tafelkernobst des Schweizerischen Obstverbandes, an der St. Galler Obstbautagung.

Idealer Birnen-Lagerbestand

Aufgerufen wurde zur Eliminierung ab Baum sowie zur Zuführung in die technische Verwertung von Überbeständen. Ganz anders gestaltete sich die Situation bei den Tafelbirnen: Hier sei der Lagerbestand ideal. In seinem Ausblick meinte Mäder, dass es für die bessere Anpassung von Angebot und Marktnachfrage unumgänglich sei, Flächen zu reduzieren. Flächenzunahmen hätten vor allem die Kirschen- und Birnenkulturen sowie Spezialitäten wie Holunder erfahren, sagte Richard Hollenstein von der Fachstelle Obstbau, Landwirtschaftliches Zentrum Flawil. Mit der Beschreibung von wertvollen Mostapfelsorten wurde das Projekt Sortenwahl für eine integrierte Feuerbrandstrategie erfolgreich abgeschlossen.

Verlässlicher Rahmen

Laut Rico Lehmann, Präsident des St. Galler Obstverbandes, hofft der Obstsektor im Zuge der Revision des Landwirtschaftsgesetzes – und mit Bezug auf die Stossrichtung der Agrarpolitik 2014 bis 2017 – auf verlässliche und für die Branche erträgliche Rahmenbedingungen. (is)