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OBERWANGEN: 155-jährig und kein bisschen leise

Die Musikgesellschaft Concordia Fischingen konzertierte sich am Samstagabend in die Herzen von rund 350 Zuhörern. Das Ensemble macht sich mit einem neuen Dirigenten auf den Weg in die Zukunft.
Christoph Heer
Die Musikgesellschaft Concordia Fischingen spielte gross auf. (Bilder: Christoph Heer)

Die Musikgesellschaft Concordia Fischingen spielte gross auf. (Bilder: Christoph Heer)

Christoph Heer

hinterthurgau@thurgauerzeitung.ch

Nach den vergangenen, sechs überaus erfolgreichen Jahren, mit dem Dirigenten Hanspeter Flück, begann im vergangenen Herbst eine neue Ära für die mittlerweile 155-jährige Musikgesellschaft Concordia Fischingen. Mit dem Teufener Felix Haag hat man einen Kenner und Könner für sich gewinnen können, der sich nahtlos in das Gefüge der Concordia Fischingen eingefügt hat. Haag ist erst der zehnte Dirigent, der dieses sympathische Ensemble aus dem südlichsten Teil des Thurgaus dirigiert.

Auf die Frage des Vereinspräsidenten Peter Büttiker, wie lange er denn vor hat zu bleiben, reagierte Felix Haag mit einem Schmunzeln und sagte, dass er dies jetzt noch nicht genau sagen könne. Dass er sich bereits gut eingelebt hat, zeigt auch die Tatsache, dass er seine Frau Esther gleich mit ins Boot geholt hat. Peter Büttiker bedankte sich bei den beiden und erwähnte, dass Esther erst seit fünf Tagen mitmusiziert, «sie machte in dieser kurzen Zeit bereits einen hervorragenden Job», sagte Büttiker.

Die «alte und löchrige» Fahne fehlt

Der Vereinspräsident wies bei seiner Begrüssung am Samstagabend darauf hin, dass die Vereinsfahne nicht aufgehängt worden sei – dem aufmerksamen Besucher fiel dies natürlich auf. «Wir schämen uns ein bisschen, da die Fahne in ihrer über 50-jährigen Amtszeit schon enorm gelitten hat. Darum verzichteten wir darauf, dieses löchrige Ding aufzuhängen.» Allfällige Spenden für eine neue Vereinsfahne würden aber dankend entgegengenommen. Das Musikalische war indes wie gewohnt auf einem hohen Niveau. «Heaven» von Gotthard, «Ring, Ring» von Abba, oder das «Best of Beny Rehmann», erfüllten die Erwartungen des fachkundigen Publikums von A bis Z.

Schlagzeugsolo lässt die Beine wippen

Schon der Auftritt der Jugendmusik Tannzapfenland unter der Leitung von Peter Büttiker überzeugte. Und als Nachwuchsschlagzeuger Oliver Dammann sein Solo startete, schien es um das Publikum vollends geschehen zu sein. Kaum einer, der seine Beine ruhig halten konnte zur rasanten Abfolge der Trommelsalven.

Felix Haag fand nur lobende Worte, was das Publikum betraf. «Musizieren macht dann riesigen Spass, wenn man vor einer derart grossen Zuhörerschaft auftreten darf. Dankbar sind wir selbstredend, wenn der Applaus lang anhaltend ist, dann gibt es auch Zugaben», sagte der Dirigent und lachte.

Angereichert wurde das musikalische Abendmenu mit einer Prise Humor, einer Portion Kurzweil, kulinarischen Grüssen aus der Küche und einem peppigen Einakter, aufgeführt von der Theatergruppe des Handharmonika Spielrings Sirnach.

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