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OBERNEUNFORN: Süsser Schlagabtausch

Ein Tortenwettbewerb war am Sonntag Publikumsmagnet. Neun Frauen hatten um die Wette gebacken. Den Rahmen dafür bot das Café im Wöschhüüsli.
Theres Schurter
Gemeinderat Stefan Birchler tut sich an einem Stück Grapefruit-Quarktorte gütlich. (Bild: Theres Schurter)

Gemeinderat Stefan Birchler tut sich an einem Stück Grapefruit-Quarktorte gütlich. (Bild: Theres Schurter)

Theres Schurter

frauenfeld

@thurgauerzeitung.ch

Die Jury sei nach der Kuchenverkostung noch im Mittagsschlaf, macht als Gerücht die Runde. Derweil warten vor dem «Wöschhüsli» die Tortenfans auf die Rangverkündigung. Von Schlafen kann jedoch nicht die Rede sein: Patricia Koradi, Silvia Koradi, Beate Wiesmann und Maja Grunder sowie Gilg Stüssi, der einzige Mann in der Jury, probieren konzentriert die neun Kuchenstücke. Mit Hilfe eines Bewertungsblattes werden die Torten nach Aussehen und Geschmack bewertet. Es wird eifrig diskutiert, ob dieses Stück zu süss, zu quarkig oder zu trocken sei. Jeder Gaumen nimmt Aromen und Konsistenz anders wahr, die Geschmäcker sind einfach zu verschieden. Die Geschmacksnerven werden immer wieder mit Mineralwasser neutralisiert. Letztlich aber ist die Punktevergabe Nebensache, sie gehört hier einfach zum Spiel.

Da haben es die Besucher der Tortenausstellung einfacher. Der Laie urteilt nur nach Schönheit. 46 Zettel mit der Nummer des favorisierten Kuchens werden in die Urne eingeworfen. Da ist die Schwarzwäldertorte, der einfache Aprikosenkuchen oder die Grenoblertorte. Da fallen jedoch auch die Schweinchen aus Marzipan auf, die sich auf einer der Torten suhlen. Wer genau hinschaut, erkennt den Barchetsee mit seinen schwimmenden Inselchen auf einer Torte. Besonders der nachgebaute Traktor zieht Blicke auf sich. Dieses Kunstwerk wird dann auch zum Publikumsliebling gewählt.

Eine Torte pro Einwohner möglich

Aufgerufen zu diesem Tortenwettbewerb hat der Landfrauenverein Neunforn. Ursprünglich war an diesem Datum eine Bilderausstellung geplant, die leider nicht stattfinden konnte. Jede Neunfornerin und jeder Neunforner konnte eine Torte auf einem goldigen Karton, mit einer Nummer gekennzeichnet, einreichen. Jedes der neun Kunstwerke wird bei der Abgabe fotografiert und während zweier Stunden im Obergeschoss des «Wöschhüüslis» ausgestellt. Und jede Torte wird angeschnitten, um deren zuckersüsses Innenleben offenzulegen. Als die Kuchenstücke später in den Verkauf gehen, werden die Fotos im Erdgeschoss des «Wöschhüüslis» für Besucher projiziert, die zu spät kamen.

Das Wetter ist ideal, um draussen zu sein. Liebevoll dekorierte Tische sind aufgestellt, der Verkauf läuft. Rahel Bär und Heinke Gass, zwei der fünf engagierten Betreiberinnen, tragen unermüdlich kalte Getränke und Kaffee an die Tische der gut gelaunten, zahlreich erschienenen Gäste. Zu vier Franken das Stück werden die Kuchen verkauft. Die Torten der Ränge eins, zwei und drei jedoch bleiben verschont, sie kommen erst am späteren Nachmittag unter den Hammer und werden an den Meistbietenden verkauft, jede zum stolzen Preis von um die fünfzig Franken. Der Erlös geht vollumfänglich an die Spielgruppe Nüüfere.

«Nun möchten wir die drei ersten Plätze bekannt geben», eröffnet Patricia Koradi die Rangverkündigung. Unter grossem Applaus nehmen die Drittplatzierte, Babette Götz, mit den Säuli, die Zweitplatzierte, Sandra Beringer, mit dem Barchetsee sowie die Siegerin, Rahel Bär, mit dem Traktor die Preise für ihre süssen Kunstwerke entgegen.

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