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OBERNEUNFORN: Die Frage ist bloss wann

Wie realistisch ist ein totaler Stromausfall in unserem Kanton? Lokalpolitiker machten sich dazu ihre Gedanken.

Dem Thema «Blackout – Stromausfall» widmete sich die dritte Veranstaltung der CVP Bezirk Frauenfeld unter dem Jahres­motto Energiezukunft Thurgau. Bezirksparteipräsident Stefan Geiges durfte vor kurzem im gut besetzten Saal des Gemeindehauses in Oberneunforn zwei ­Experten und Lokalpolitiker aller Regierungsparteien begrüssen.

Die Hauptbotschaft von Stefan Brem, stellvertretender Chef des Bevölkerungsschutzes beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz, war deutlich: «Für einen totalen Stromausfall gibt es eine Vielzahl von Gründen. Dass eine derartige Situation eintritt, scheint immer wahrscheinlicher, Bund und Kantone müssen sich auf diese Situation vorbereiten.» So erläuterte anschliessend Hans Peter Schmid, Amtsleiter Bevölkerungsschutz und Armee des Kantons Thurgau, die Situation aus der Sicht des Kantons: «Zwei Tage muss ein Privathaushalt ohne Strom zurechtkommen können», sagte Schmid.

Jeder muss sich selbst für einen Ausfall wappnen

Die Diskussion drehte sich insbesondere um die Frage, ob es eine gesetzliche Regelung für Vorsorgemassnahmen im Falle einer Strommangellage brauche. Es herrschte Einigkeit im Podium, dass hier Eigenverantwortung gefragt sei. Vielmehr sei eine breite Informationskampagne innerhalb der Bevölkerung nötig, einzelne Exponenten wünschten sich gar, das Thema im Schulunterricht zu verankern. Im Bereich der Auswirkungen eines längeren Stromunterbruchs auf die Wirtschaft griff die Diskussion zu kurz.

Unter der Leitung von Andreas Anderegg diskutierten die Kantonsrätinnen Kathrin Bünter (CVP) und Edith Wohlfender (SP), Kantonsrat Hanspeter Wägeli (SVP), der Müllheimer Gemeindepräsident Urs Forster (FDP) und Elisabeth Herzog Engelmann (CVP). In ihrem Schlusswort bedankte sich die Präsidentin der gastgebenden Ortspartei, Anja Scholz, bei den Teilnehmenden auf dem Podium sowie beim Publikum für die anregende Diskussion und lud zum gemütlichen Ausklang ein. (red)

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