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NUSSBAUMEN: Vorsichtige Wiederannäherung

Die Primarschulbehörde prüft eine Zusammenarbeit mit der Nachbarschulgemeinde Hüttwilen, aber erst wenn diese von sich aus Ja sagt. Die Hüttwiler entscheiden nächste Woche.
Dino Giuliani macht sich für eine engere Zusammenarbeit der Primarschulen Nussbaumen und Hüttwilen stark. (Bild: Manuela Olgiati)

Dino Giuliani macht sich für eine engere Zusammenarbeit der Primarschulen Nussbaumen und Hüttwilen stark. (Bild: Manuela Olgiati)

Weil die neue Schulpräsidentin Diana Sterkman ein Kind erwartet, leitete Vizepräsidentin Cornelia Roth am Mittwochabend die Schulgemeindeversammlung in der Mehrzweckhalle Nussbaumen. Für Diskussion und Verwirrung im Saal sorgten an diesem Abend die Anträge. Der Antrag einer achtköpfigen Bürgergruppe, den Sprecher Dino Giuliani vorstellte, gilt beiden Primarschulgemeinden Nussbaumen und Hüttwilen. Letztere wird zum gleichen Antrag an der Schulgemeindeversammlung 22. März abstimmen.

Ein Antrag und vier Änderungsanträge

«Prüfung einer engeren Zusammenarbeit der Primarschulen Nussbaumen und Hüttwilen», hiess das Begehren. Giuliani sprach über acht Punkte wie Stärken und Schwächen der Schulen, Synergien, gelte es zu prüfen. Bis Jahresfrist wird eine Berichterstattung an die Schulbürger erwartet. Kay Zoller, der ehemalige Schulpräsident von Nussbaumen, stellte zum Antrag gleich vier Änderungsanträge. Zwei davon zog er zurück. Den Antrag, weitere Schulgemeinden ins Boot zu holen zwecks Prüfung einer Zusammenarbeit, lehnte die Versammlung ab. Den Antrag, erst zu prüfen, wenn auch Hüttwilen dem Ansinnen zugestimmt habe, hiessen die Stimmberechtigten schliesslich mehrheitlich gut.

Ausschlaggebend für den Antrag der Bürgergruppe war, dass die Schulbehörden von Nussbaumen und Hüttwilen im 2013 eine Fusion der beiden Schulgemeinden schon einmal zu prüfen begannen. Wegen eines Wechsels im Hüttwiler Präsidium wurde das Projekt aber ad acta gelegt, ohne den Schulgemeindeversammlungen je Resultate zu präsentieren. Die Bevölkerung – einschliesslich jener von Uerschhausen, das schulisch zu Neunforn gehört – will man nun klar einbeziehen. Die Bürgergruppe geht davon aus, dass eine engere Zusammenarbeit der Schulgemeinden Nussbaumen und Hüttwilen nicht nur finanzielle Vorteile bringen könnte. Schliesslich genehmigten die Stimmberechtigten den Antrag der Bürgergruppe grossmehrheitlich. Nun heisst es abwarten, was Hüttwilen nächste Woche entscheidet.

Steuerfuss bleibt bei 66 Prozent

Die Rechnung 2017 schliesst bei einem Aufwand von 1,1 Millionen Franken mit einem Gewinn von knapp 62 000 Franken ab. Dieser wird dem Eigenkapital zugeführt. Im Budget 2018 schenkender Aufwand für eine zusätzliche Lehrperson und Unterhaltsarbeiten ein. Bei einem Aufwand von 1,2 Millionen Franken schaut einen Verlust von 63 300 Franken heraus. Die 39 Stimmberechtigten genehmigten Rechnung und Budget diskussionslos und einstimmig. Der Steuerfuss bleibt bei 66 Prozent.

Manuela Olgiati

frauenfeld@thurgauerzeitung.ch

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