Nur Mirca lässt sich blicken

FRAUENFELD. Im Plättli-Zoo wurde am Samstag das neue Puma-Gehege eingeweiht. Es gab viele Komplimente und Lob für die Plättli-Zoo-Familie Mauerhofer.

Margrith Pfister-Kübler
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Das einjährige Puma-Mädchen Mirca erkundet das neue Gehege. (Bild: pd)

Das einjährige Puma-Mädchen Mirca erkundet das neue Gehege. (Bild: pd)

Bei über 30 Grad Hitze strömten städtische Behördenmitglieder, Mitglieder des Fördervereins Plättli-Zoo und weitere Geladene in den Plättli-Zoo. Jeder wollte miterleben, wie die drei Pumas das neue Gehege mit Passerelle zum alten annehmen. Die Pumas machten es spannend. Nur der Wunderfitz Mirca, das einjährige Puma-Mädchen, betrachtete den Grossaufmarsch der Zweibeiner aus den Augenwinkeln heraus.

Wieder Nachwuchs in Sicht

Plättli-Zoo-Besitzer Walter Mauerhofer und sein Stellvertreter Christoph Wüest lockten mit vertrauten Tönen. Vorsichtig erschnupperte und ertastete Mirca nach und nach die neue Anlage. Joya und Django, die Eltern von Mirca, blieben hingegen im alten Gehege. Die aufmerksame Mirca wurde rundum bewundert. Leider darf sie nicht im Plättli-Zoo bleiben. Sie wird bald in einem Zoo in Deutschland die Menschen erfreuen. Ihre Mutter, die fünfjährige Joya, ist bereits wieder hochträchtig: «Wenn alles gut geht, bringt Joya in rund zwei Wochen ein Junges zur Welt», sagte Mauerhofer. Ein Zeichen, dass sich Pumas im Plättli-Zoo wohl fühlten.

Das gesamte Puma-Gehege – inklusive des 50jährigen Trakts – umfasst jetzt 200 Quadratmeter. Die Kosten des neuen Geheges belaufen sich auf rund 200 000 Franken. Speziell dankte Mauerhofer dem Förderverein, den Handwerkern, die alle grosszügig waren, also Handwerker-Sponsoring betrieben. «Gratuliere, das ist wirklich eine schöne Anlage», so die respektvolle Anerkennung durch Stadtpräsident Anders Stokholm.

Die Tochter zeichnete die Pläne

«Guet gmacht», hiess es ohnehin rundum. Immer wieder gab es Schulterklopfen für Mauerhofer, und zwar von allen Seiten. Lob gab es auch für seine Tochter Marlene, die als Hochbauzeichnerin die Pläne gezeichnet hat. Da musste an vieles gedacht werden, das Drahtgitter ist auch gegen den Himmel zu, nach und nach wird Grünzeug darüberwachsen.

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