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Nur dem Volk verpflichtet

Die BDP Thurgau strebt einen Sitz im Nationalrat an. Die Partei will mit den Themen Energiewandel, Landschaftsschutz, Finanzen und Bildung punkten.
Christof Lampart
Sie nach Bern: Martin Huber, Andreas Guhl, Markus Berner, Karin Peter Kis, Kolumban Helfenberger und Roland A. Huber. (Bild: Christof Lampart)

Sie nach Bern: Martin Huber, Andreas Guhl, Markus Berner, Karin Peter Kis, Kolumban Helfenberger und Roland A. Huber. (Bild: Christof Lampart)

HOSENRUCK. Auf einen Spitzenkandidaten verzichtet die BDP Thurgau bei den Nationalratswahlen. Obwohl mit Martin Huber (Birwinken), Direktor des Bildungs- und Beratungszentrums Arenenberg, jener Mann auf der Liste ist, der bereits vor vier Jahren die meisten BDP-Stimmen machte. Der 58-Jährige erachtet es nicht als tragisch, dass er nicht mehr auf dem ersten Platz aufgeführt ist. «Wir haben eine sehr gute und ausgeglichene Liste», sagte er gestern an einer Medienkonferenz auf dem Nollen. An dieser stellten sich die sechs BDP-Kandidaten vor. Sie alle betonten, dass sie eine Politik betreiben, die sich nicht auf die Sicherung von Pfründen konzentriere, sondern den gesellschaftlichen Entwicklungen Rechnung trage.

Sicherheit der Bevölkerung

Der ehemalige Polizist und heutige BDP-Thurgau-Präsident Markus Berner (Amriswil) will sich für die Sicherheitsanliegen der Bevölkerung einsetzen. «Es kann nicht sein, dass man um zehn Uhr abends nicht mehr auf dem Bahnhofareal sein kann, ohne sich bedroht zu fühlen.» Übersetzerin Karin Peter Kis (Steckborn) sieht den Thurgau als Grenzkanton politisch und gesellschaftlich herausgefordert. Roland A. Huber (Frauenfeld) hat sich den Themen Bildung und Kultur verschrieben. Für Landwirt Kolumban Helfenberger (Tuttwil) ist der Energiewandel zentral. «Ich stehe hinter dem Atomausstieg und möchte, dass erneuerbare Energien gefördert werden.»

Kosten nicht nur umlagern

Andreas Guhl (Oppikon), BDP-Fraktionspräsident im Grossen Rat, will ein schärferes Raumplanungsgesetz «zum besseren Schutz des Bodens» durchsetzen. Er fordert in Zeiten von knappen Finanzen Einsparungen. Es sei nicht damit getan, einfach Kosten zu verlagern und neue Gebühren einzuführen.

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