Nun Taten folgen lassen

«Es ist besser gelaufen als erwartet.» Dies ist das Fazit von Kirchenpräsident Peter Bernhard zur Kirchgemeindeversammlung. Konkret meinte er den Kreditantrag zur Kirchensanierung, den die Kirchbürger genehmigten. Der Antrag lag um 100 000 Franken über demjenigen vor zwei Jahren.

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«Es ist besser gelaufen als erwartet.» Dies ist das Fazit von Kirchenpräsident Peter Bernhard zur Kirchgemeindeversammlung. Konkret meinte er den Kreditantrag zur Kirchensanierung, den die Kirchbürger genehmigten. Der Antrag lag um 100 000 Franken über demjenigen vor zwei Jahren.

Die Budgetversammlung ein Jahr später war geprägt von Misstrauen, gegenseitigen Anfeindungen. Es taten sich Gräben innerhalb der Kirchgemeinde auf. Kurze Zeit später trat die gesamte Behörde geschlossen zurück. Nun eine völlig andere Stimmungslage. Die Kirchbürger stritten nicht mehr über einen Vorhang, sondern diskutierten über Details.

Das Vertrauen in die neue Behörde ist somit vorhanden, noch bevor sie etwas geleistet hat, das gegen aussen ersichtlich wäre. Woran liegt das? Die Präsentation der Sanierungspläne war transparent, mit Bildern und Zahlen belegt. Das Auftreten von Peter Bernhard war ruhig, aber dezidiert. Er wirkte kompetent. Zudem hat die neue Behörde taktisch schlaue Schachzüge vollzogen. Ein Antrag aus dem Vorjahr bezüglich Neuausrichtung wurde wie gefordert umgesetzt und der damalige Antragssteller Horst Gaam in die Arbeitsgruppe integriert.

Es war auch geschickt, den Kredit für die Sanierung der Kirche in drei Tranchen zu unterteilen, um den Kirchbürger nicht zu «erschlagen». Die Basis ist gelegt. Noch fehlen aber die Taten – vorab zwei Pfarrer, die schnell gefunden werden müssen.

Simon Dudle