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Nun also doch

Zwei Jahre lang wirkte Gemeindepräsident Matthias Küng als Parteiloser. Nun tritt er der CVP bei. Der Zeitpunkt überrascht. Küngs Wahl tut es nicht.
Olaf Kühne

Olaf Kühne

olaf.kuehne

@thurgauerzeitung.ch

Spät löst er sein Versprechen ein, aber er tut es: Der Aadorfer Gemeindepräsident Matthias Küng tritt einer Partei bei. Dass es die CVP wurde, vermag nicht zu überraschen.

Im November 2014 präsentierten die Aadorfer Ortsparteien FDP, CVP, SP und EVP gemeinsam den damals noch parteilosen Küng als Herausforderer für den damaligen Vizegemeindeammann Roman Engeler (SVP). Beide buhlten folglich um die Nachfolge des abtretenden langjährigen Gemeindeammanns Bruno Lüscher. Im März 2015 schliesslich wurde Küng mit knappen 141 Stimmen Vorsprung auf Engeler gewählt.

Bereits an seiner ersten Pressekonferenz, umringt von den ­Aadorfer Parteipräsidenten, versprach der Guntershauser, er werde noch im Laufe des Wahlkampfes einer Partei beitreten und so gegenüber dem Wähler Farbe bekennen. Dass es mit der CVP nun Orange geworden ist, tönte Küng am selben Anlass an. «Ich bin ein liberaler Mensch, als zweifacher Vater aber auch an ­Familienfragen interessiert. Politisch stehe ich in der Mitte», umschrieb er seine Ausrichtung.

Parteipolitik spiele auf Gemeindeebene keine entscheidende Rolle, ist Matthias Küng nach wie vor überzeugt. «Hier geht es um die Sache, nicht um Parteigeplänkel.» Selbst bei den Wahlen würden sich die Bürger mehr für Köpfe als für Parteibüchlein entscheiden. Dennoch ist es kein Zufall, dass Küng seinen Beitritt just Mitte Legislatur verkündet. «Ich will für die Wähler fassbar sein», sagt er im Hinblick auf seine angestrebte Wiederwahl im Frühling 2019. Den Zeitpunkt des Beitritts habe er denn auch bewusst gewählt, damit den Ortsparteien genügend Zeit bleibe, sich auf die Erneuerungswahlen vorzubereiten. Tatsächlich dürften die ersten Nominationen, für Bisherige und Neue, bereits in einem Jahr veröffentlicht werden.

Derweil ist die CVP Aadorf mit Gemeindepräsident Küng, Schulpräsident Martin Köstli, den Gemeinderäten Sabina Peter Köstli und Andreas Meister sowie diversen Kommissionsmitgliedern eine gewichtige Stimme in der Gemeinde.

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