Noch zahlt der Kanton keine Zuschüsse

Wenn nur wenige Nichterwerbstätige eine Familienzulage beziehen, wird der Kanton entlastet. So waren 2009 keine Zuschüsse aus Steuergeldern nötig.

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Wenn nur wenige Nichterwerbstätige eine Familienzulage beziehen, wird der Kanton entlastet. So waren 2009 keine Zuschüsse aus Steuergeldern nötig.

Finanziert werden die Familienzulagen für Nichterwerbstätige in bescheidenen Verhältnissen über Abgaben von bessergestellten Nichterwerbstätigen, die über die AHV-Beiträge erhoben werden. Zahlt ein Nichterwerbstätiger über 370 Franken in die AHV ein, wird sein Beitrag um 20 Prozent erhöht.

Diese Abgabe brachte der Zulagenkasse letztes Jahr über 750 000 Franken ein – fast dreimal so viel wie ausbezahlt wurde.

Anspruch auf Familienzulagen haben Nichterwerbstätige, wenn ihr steuerbares Einkommen höchstens 41 040 Franken beträgt und sie keine Ergänzungsleistung zur IV beziehen. Ausgeschlossen sind Personen, die selber eine AHV beziehen oder deren Partner eine Altersrente hat. (wid)

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