Noch immer wird über den Mord spekuliert

Als US-Präsident John F. Kennedy am 22. November 1963 kurz vor zwölf Uhr in Dallas eintraf, wurde er bejubelt. Auch als er mit Ehefrau Jackie sowie dem texanischen Gouverneur John T. Conally und dessen Frau mit dem Autokonvoi durch die Innenstadt rollt, ist die Begeisterung riesig. Doch um 12.

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Als US-Präsident John F. Kennedy am 22. November 1963 kurz vor zwölf Uhr in Dallas eintraf, wurde er bejubelt. Auch als er mit Ehefrau Jackie sowie dem texanischen Gouverneur John T. Conally und dessen Frau mit dem Autokonvoi durch die Innenstadt rollt, ist die Begeisterung riesig. Doch um 12.30 Uhr geschieht es. Kurz hintereinander fallen drei Schüsse, der dritte ist für Kennedy tödlich. Jackie schreit verzweifelt: «Oh Gott, sie haben meinen Mann erschossen! Ich liebe dich, Jack.»

Eineinhalb Stunden später wird der 24jährige ehemalige Marinesoldat Lee Harvey Oswald verhaftet und des Mordes beschuldigt. Weil er zwei Tage später von Nachtclubbesitzer Jack Ruby erschossen wird, kommt es nicht zum Prozess. Noch heute wird darüber spekuliert, ob Oswald im Alleingang gehandelt hat und ob es noch einen anderen Täter gab. Es gibt diverse Verschwörungstheorien, so soll unter anderem die CIA, die Mafia oder Kubas Präsident Fidel Castro den Mordauftrag erteilt haben. Kennedy war der vierte US-Präsident, der erschossen wurde. Abraham Lincoln (1865), James Garfield (1881) und William McKinley (1901) ereilte das gleiche Schicksal. (mz)