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«Niklas» kostet Arbeit und Geld

FRAUENFELD. Das Sturmtief Niklas hat auf dem Gelände des Frauenfelder Motocross erhebliche Schäden verursacht. Ein Teil des Festzelts wurde zerstört, und die Strecke muss neu gemacht werden. Für die Veranstalter bedeutet das einen grossen Mehraufwand – auch finanziell.
Markus Zahnd
Ein Teil des Festzelts auf dem Motocross-Gelände wurde zerstört. Bis morgen soll der Ersatz fertig sein. (Bild: Markus Zahnd)

Ein Teil des Festzelts auf dem Motocross-Gelände wurde zerstört. Bis morgen soll der Ersatz fertig sein. (Bild: Markus Zahnd)

FRAUENFELD. Tische und Festbänke liegen am Boden, Absperrgitter ebenfalls. Vom Sturm besonders in Mitleidenschaft gezogen wurde aber das grosse Festzelt des traditionellen Motocross am Ostermontag. Zeltblachen sind zerfetzt, Zeltstangen stehen nicht mehr gerade. Das Zelt wurde am Dienstag vom Sturmtief Niklas getroffen. Der vordere Teil ist komplett zerstört und wohl nicht mehr zu retten. «Die Hauptsache ist aber, dass niemand verletzt wurde», sagt OK-Präsidentin Andrea Läderach. Denn weil der Sturm angekündigt war, habe niemand im Zelt gearbeitet.

«Wir werden es schaffen»

Gestern morgen haben Mitarbeiter der FVF Zelte-Messebau AG begonnen, die kaputten Teile zu entfernen und das Zelt dann wieder aufzubauen. Auch der Boden muss ersetzt werden. «Bis morgen abend sollte alles wieder stehen. Das wird knapp, aber wir werden es schaffen», zeigt sich Läderach zuversichtlich.

Auch die Motocross-Strecke hat unter dem Sturm gelitten. «Die Strecke müssen wir nun wieder instand bringen», sagt Läderach. «Das ist natürlich bitter, denn wir hatten alles schon fertiggemacht.» Die Strecke muss nun bis morgen um 16 Uhr bereit sein. Dann kommt die internationale Jury und entscheidet, ob am Samstag gefahren werden kann. «Sollte das nicht gehen, müssten wir das ganze Programm am Montag unterbringen. Das mussten wir früher auch schon», sagt Läderach. Auch beim Fahrerlager könnte es eine Änderung geben, das muss allenfalls auf das Areal der Zuckerfabrik gezügelt werden.

Anlass wird sicher stattfinden

Stattfinden wird das Motocross aber auf jeden Fall. Bis am Montag haben die Organisatoren allerdings einen enormen Mehraufwand leisten. Das kostet in erster Linie zusätzliche Arbeitskraft, denn «wir müssen nun jeden aufbieten, der uns irgendwie helfen kann», sagt Läderach.

Die Folgen des Sturmtiefs werden aber auch finanzielle Auswirkungen haben, denn der Mehraufwand kostet viel Geld. «Die zusätzlichen Ausgaben belasten natürlich unsere Rechnung. Denn versichert gegen solche Vorfälle sind wir nicht», sagt die OK-Präsidentin. Von einem Verlust will Andrea Läderach aber noch nicht ausgehen, sie setzt ganz auf den Ostermontag. «Wenn zu den Rennen viele Leute kommen, schaffen wir vielleicht doch noch ein gutes finanzielles Ergebnis.» Die Zuversicht verloren haben Läderach und ihr Team also trotz «Niklas» nicht. Und im Programm steht ja auch wieder ein Lauf der Seitenwagen-WM. Hochklassiger Motorsport ist im Schollenholz daher garantiert.

www.motocross-frauenfeld.ch

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