«Nie PKK-Mitglied»

Er habe illegal eine Pistole besessen und sei Mitglied der kurdischen Arbeiterpartei PKK, die mit Waffengewalt für eine Unabhängigkeit Kurdistans kämpft. So sollen die Vorwürfe lauten, die gegen den türkischen Familienvater vorgebracht wurden.

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Er habe illegal eine Pistole besessen und sei Mitglied der kurdischen Arbeiterpartei PKK, die mit Waffengewalt für eine Unabhängigkeit Kurdistans kämpft. So sollen die Vorwürfe lauten, die gegen den türkischen Familienvater vorgebracht wurden.

«Ich war nie Mitglied der PKK», sagt der angeschuldigte Kurde, der in Frauenfeld seit 15 Jahren einen Kebabladen betreibt. Früher habe er einer marxistisch-leninistischen Partei angehört. In den 80er-Jahren wurde er in der Türkei inhaftiert und gefoltert. Er sei aber schon seit vielen Jahren nicht mehr Mitglied dieser Partei, dafür habe er auch gar keine Zeit. «Ich stehe 14 Stunden am Tag in meinem Laden», sagt er. Vor drei Jahren habe er tatsächlich eine Pistole besessen. Sie sei ein Geschenk gewesen, später habe er sie der Polizei mitgegeben. (ken)

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