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«Nicht jede Person hat so viel Biss wie Farhad Ali»

Nachgefragt bei der Flüchtlingsbegleitung

Die Peregrina-Stiftung unterstützt im Thurgau die anerkannten und vorläufig aufgenommenen Flüchtlinge in den ersten Jahren. Reto Stacher kennt den Fall von Farhad Ali.

Reto Stacher, was zeigt das Beispiel von Farhad Ali?

Es zeigt, dass Integration klappt, aber dass es oft Zeit braucht. Nicht jede Person hat so viel Biss wie Farhad Ali. Und es zeigt, dass es Betriebe braucht, die Flüchtlingen gegenüber offen sind.

Wie unterstützt die Stiftung die Flüchtlinge bei der beruflichen Integration?

Wir klären ab, wohin ein Flüchtling beruflich will, welche Kenntnisse und Ambitionen er mitbringt. Dann gleichen wir das mit der Realität ab und klären, welche Einstiegschancen es gibt. So bald wie möglich versuchen wir, Schnuppertage, Einsätze zum verminderten Lohn und Praktika mit dem Ziel einer Festanstellung oder einer Lehre zu vermitteln. Denn viele habe zwar die Idee zu arbeiten, sie wissen aber nicht, wie es wirklich läuft.

Schafft es jeder Flüchtling, eine Lehre zu absolvieren?

Nein, das ist nicht für alle möglich. Ali hat trotz guter Vorbildung Mühe. Er ist einer der Ältesten, die noch eine Lehre machen. Wenn möglich visieren wir das aber immer an. Wer keine Lehre machen kann oder für wen es keinen Sinn macht, findet vielleicht eine Arbeitsstelle als ungelernter Mitarbeiter. Da engt sich aber die Auswahl noch mehr ein. (lsf)

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