Neun haben sich in drei Gruppen verbunden

FRAUENFELD. Mitte Januar gab die FDP bekannt, dass sie bei den Erneuerungswahlen des Gemeinderates am 26. April keine Listenverbindung mit dem langjährigen Fraktionspartner SVP eingeht. Stattdessen verbinden die Freisinnigen ihre Liste mit der CVP und der EVP.

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FRAUENFELD. Mitte Januar gab die FDP bekannt, dass sie bei den Erneuerungswahlen des Gemeinderates am 26. April keine Listenverbindung mit dem langjährigen Fraktionspartner SVP eingeht. Stattdessen verbinden die Freisinnigen ihre Liste mit der CVP und der EVP. Sonst gibt es im Vergleich zu den Wahlen vor vier Jahren keine Änderungen. Ihre Listen verbunden haben demnach die SVP mit der EDU sowie die Grünliberalen, Chrampfe & Hirne, Grüne und SP. Keine Listenverbindung eingegangen sind die Gruppierung Menschen für Frauenfeld sowie die Liste Parteilos, auf der Simon Keller alleine kandidiert.

Listenverbindungen kommen bei Proporzwahlen zur Anwendung. Die verbundenen Listen werden bei der Mandatsverteilung zunächst als Einheit behandelt, womit die Chance eines zusätzlichen Mandates besteht. In einer internen Verteilung werden die Sitze dann auf die einzelnen Listen verteilt. Bei den Wahlen 2011 wurden bei der ersten Verteilung 38 der 40 Sitze vergeben. In der zweiten Verteilung erhielt die Gruppe FDP/SVP/EDU einen weiteren Sitz, bei der dritten Verteilung die Gruppe GLP/Grüne/SP/CH. (mz)

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