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NEUJAHRSAPÉRO: Ehrung für zwei Heinzelmännchen

Regina und Willi Bommer sind die Münchwiler des Jahres. Für die Spannung bis zur letzten Minute vor der Auszeichnung sorgte ihr Sohn.
Gabi Doggweiler
Willi und Regina Bommer freuen sich über die Laudatio von Gemeinderat Manfred Filliger. (Bild: Gabi Doggweiler)

Willi und Regina Bommer freuen sich über die Laudatio von Gemeinderat Manfred Filliger. (Bild: Gabi Doggweiler)

Gabi Doggweiler

hinterthurgau@thurgauerzeitung.ch

Das Ehepaar Regina und Willi Bommer wurde von der Auszeichnung völlig überrascht. Ohne irgendetwas zu ahnen, feierte es das zur Tradition gewordene Bommersche Familienfest. Der Sohn, der von den Behörden informiert wurde, entführte am Sonntagabend kurzerhand die ganze Familie in die Aula Oberhofen, damit seine Eltern gebührend ausgezeichnet werden konnten.

Regina und Willi Bommer bezeichnen sich zwar eher als Heinzelmännchen, die im Hintergrund helfen. Ein Rummel sei ihnen fremd. Willi Bommer, als gelernter Elektromonteur, half im Dorf stets, Anlässe aufzubauen, wobei ihm seine beruflichen Kenntnisse nützlich waren. Einige Jahrzehnte führte er zudem in der Feuerwehr sein eigenes Elektrocorps.

Aber auch Regina Bommer wirkte tatkräftig mit. Sie leitete jahrelang das Muki-Turnen, führte die kantonale Muki-Kommission und ist noch immer in der Alterskommission aktiv. Wie das Ehepaar betont, bedeutet ihnen die Auszeichnung sehr viel. Trotzdem werde sich nichts ändern. Sie würden auch künftig zupacken, ob es nun brenne oder nicht.

Umrahmt von Gesang und Tanz

Umrahmt wurde der feierliche Anlass durch Gesangseinlagen von Lara Hossli. Die angehende Kauffrau bezauberte Jung und Alt in der proppenvollen Aula. Aber auch Oberstufenschülerinnen unterhielten bestens mit ihren Tanzdarbietungen.

Die Ehrung der Münchwiler des Jahres fand auch heuer traditionsgemäss im Rahmen des Neujahrsapéros statt. So wünschten Gemeindepräsident Guido Grütter und Schulpräsident Lukas Weinhappl allen gute Gesundheit und viel Durchhaltewillen bei ihren Vorsätzen.

Von mehr Bewegung, Reisen, Jobwechsel bis zum Tabakverzicht sei auf dieser Liste bestimmt etwas dabei. Vorsätze würden aber auch Selbstbestimmung bedeuten. Im Mittelalter war man noch davon überzeugt, dass alles vorherbestimmt sei und man sich daher gar keine Ziele zu setzen habe. Deshalb liess es sich Guido Grütter nicht nehmen, der Bevölkerung folgenden Satz nahezubringen: «Träume nicht dein Leben, lebe deine Träume.»

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